Nachhaltiges Engagement

Vorbildfunktion: Baufritz arbeitet 2017 und 2018 klimaneutral

Baufritz setzt auf eine möglichst umweltfreundliche Produktionskette. Foto: Baufritz
Für viele Unternehmen gewinnt ökologisches und nachhaltiges Engagement vor allem im Zuge des Klimawandels immer mehr an Bedeutung. Eine Vorreiterrolle nimmt dabei das Ökohaus-Unternehmen Baufritz ein.

In Zusammenarbeit mit dem Fokus Zukunft Institut wurde die komplette Produktionskette des Erkheimer Unternehmens auf klimaschädigende CO2-Emissionen untersucht. Das Ergebnis zeigt, dass das Unternehmen im Schnitt pro Mitarbeiter nur fünf Tonnen CO2 jährlich verbraucht. Der laut Fokus Zukunft Institut übliche Standardwert in der industriellen Produktion liegt dagegen bei 15 Tonnen pro Mitarbeiter. Ein Bundesbürger verbraucht laut WWF rund elf Tonnen CO2 im Jahr.

Transportfahrten verursachen den größten CO2-Ausstoß

Überzeugt hat dabei vor allem die möglichst umweltfreundliche Gestaltung der Produktionskette von Baufritz. Das Unternehmen verwendet beispielsweise überwiegend Holz von regionalen Anbietern für möglichst kurze Lieferwege. Hinzu kommt eine Eigenstromproduktion von 480.000 Kilowattstunden jährlich. Mit diesen Maßnahmen hat das Unternehmen seine Produktionskette also schon auf maximale Effizienz ausgerichtet. Der jetzt noch vorhandene Ausstoß von fünf Tonnen wird zu zwei Dritteln von Transportfahrten zur Montage der Häuser verursacht.

Baufritz investiert in Umweltzertifikate

Um seine Emissionen global betrachtet auszugleichen, hat Baufritz zudem 3.300 emissionsmindernde „Verified Carbon Standard (VCS)-Zertifikate“ erworben. Mit den Zertifikaten werden unter der Hoheit der Vereinten Nationen ein Waldschutzprojekt in Belize in Zentralamerika sowie ein Windkraftprojekt im indischen Maharashtra gefördert.

Die von VCS-Zertifikaten unterstützten Projekte müssen sich dauerhaft positiv auf das Klima auswirken. Zudem muss die jeweilige Entwicklung des Landes nachhaltig durch das Projekt gefördert werden. Durch den Erwerb der Zertifikate weist Baufritz für 2017 und 2018 eine klimaneutrale Bilanz auf. Darüber hinaus ist Baufritz eines der ersten Unternehmen in Deutschland, das seine Emissionen freiwillig nach dem Kyoto-Protokoll kompensiert.

Baufritz bildet eigenen Fachkräftenachwuchs aus

Um das erworbene Know-how weiterzugeben, setzt das Erkheimer Holzbau-Unternehmen auf die Ausbildung eigener Fachkräfte. So konnten am 1. September gleich 18 Nachwuchskräfte ihre neuen Stellen antreten. Neben Zimmerer, Bauzeichner und Industriekauffrau, werden auch Kinderpfleger und Erzieher ausgebildet. Denn Baufritz betreibt seit 2005 eine firmeneigene Kinderpflegetagesstätte namens „Mullewapp“. Nach und nach gesellten sich in den letzten Jahren die Ausbildungsangebote für Klempner, Fachpraktiker für Holzverarbeitung und Fachinformatiker mit Richtung Systemintegration dazu. 2017 beginnt nun zum ersten Mal eine Fachkraft für Lagerlogistik ihre Ausbildung bei Baufritz.

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