Nach überraschender Trennung von Stefan Fuchs

Neues Vorstandsmitglied bei Goldhofer

Lothar Holder ist neuer Leiter für das Geschäftsfeld „Airport Technologie“. Foto: Goldhofer-Firmengruppe
Die Goldhofer-Firmengruppe suchte nach dem Ausscheiden von Vorstandsvorsitzendem Stefan Fuchs nach zwei neuen Vorstandsmitgliedern. Nun wurde das Unternehmen für das Geschäftsfeld „Airport Technologie“ fündig.

Neuer Leiter der „Airport Technologie“ in der Goldhofer-Firmengruppe ist seit Jahresanfang Lothar Holder. Bisher haben die beiden Vorstände Hubert Schaller und Franz Bilmayer die Geschäfte bei Goldhofer geleitet. Lothar Holder ergänzt das Team nun seit Januar 2017. Die Ziele der Goldhofer-Firmengruppe sehen derweil weiter ein Wachstum im In- und Ausland vor.

Goldhofer reagiert auf Anforderungen des Marktes

Neben dem Geschäftsfeld „Airport Technologie“ sucht Goldhofer auch für seine zweite Sparte eine neue Führungsspitze: die „Transport Technologie“. Jedes der Geschäfts-Felder soll ein eigenes Vorstands-Ressort werden, um den Markt besser zu bearbeiten. So will Goldhofer den sehr unterschiedlichen Markt-Anforderungen beider Geschäfts-Feldern gerecht werden.

Das neue Vorstandsmitglied

Lothar Holder war viele Jahre für die Daimler AG in verschiedenen Funktionen im In- und Ausland tätig. Zuletzt verantwortete er die Geschäftsführung der EvoBus GmbH (Daimler Buses) für Setra Omnibusse. Nach seinem Ausscheiden aus dem Daimler Konzern war Holder in den vergangenen drei Jahren als Geschäftsführer der in Ravensburg ansässigen Schulz Group GmbH beschäftigt. Hier brachte er unter anderem den Auf- und Ausbau alternativer Antriebs-Technologien für den Nutzfahrzeug-Bereich voran.

Stefan Fuchs geht aufgrund „unüberbrückbaren Differenzen“

16 Jahre lang stand Stefan Fuchs an der Spitze von Goldhofer. Im Dezember kündigte das Unternehmen überraschend an, dass Fuchs Goldhofer verlassen wird. „Einen Nachfolger in diesem Sinne wird es nicht geben. Der Vorstand wird sich künftig aus vier Vorständen zusammensetzen“, so eine Sprecherin der Goldhofer AG gegenüber unserer Redaktion anschließend. Das Unternehmen erklärte, sich aufgrund „unüberbrückbarer Differenzen in gegenseitigem Einvernehmen“ für diesen Schritt entschlossen zu haben.

Mehr zur Goldhofer-Gruppe

Die Marken Goldhofer und Schopf fertigt heute auf über 100.000 Quadratmeter Betriebsgelände Fahrzeuge für einen Nutzlastbereich von 20 Tonnen bis über 10.000 Tonnen. Über 700 Mitarbeitern sind an den Standorten in Memmingen und Ostfildern tätig. Bis 2014 wurden mehr als 35.000 Fahrzeuge in über 160 Länder weltweit geliefert.

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