MULTIVAC Sepp Hagenmüller SE & Co. KG

Neue Kooperationen: MULTIVAC setzt auf regionale und internationale Partner

MULTIVAC begrüßte Besucher aus dem Senegal. Foto: MULTIVAC

Bereits Anfang November fand der dritte Deutsch-Senegalesische Wirtschaftsgipfel in Duisburg statt. Aus diesem Anlass begrüßte auch MULTIVAC eine Besuchergruppe aus dem Senegal am Firmensitz in Wolfertschwenden.

von Tamina Andrasch, Online-Redaktion

Neben einer Werksbesichtigung fand für die Besucher aus dem Senegal auch ein Workshop zum Thema Verpacken von Obst und Gemüse statt. Bei der Organisation des Seminars wurde MULTIVAC vom SenGermany e.V. unterstützt. Dies ist ein Verein, der sich für die Entwicklung der kulturellen, sozialen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Ländern einsetzt. Auch regional engagiert sich MULTIVAC für soziale Projekte.

Verpackungsmaschinen weckten Interesse des afrikanischen Besuches

Nach der Begrüßung durch CFO Christian Traumann und einer kurzen Unternehmensdarstellung von Medhdi Ben Abdallah (MULTIVAC North Africa) lag der Fokus auf den Schwerpunkten des Verpackungssystems FreshSafe sowie HPP, dem High Pressure Processing. Dies wurde von MULTIVAC bewusst ausgewählt. Denn die Nahrungsmittel-Produktion im Senegal soll Regierungsplänen zufolge angekurbelt werden. Bis 2017 strebe man bei Reis, Zucker und Gemüse die Selbstversorgung an. Zudem sind Fischprodukte sowie Gemüse die wichtigsten Exportprodukte nach Deutschland. Moderne Verpackungsmaschinen und Technologien, die zu einer besseren Lebensmittelhygiene sowie Haltbarkeit führen, werden daher dringend benötigt.

MULTIVAC unterstützt senegalesisches Vorhaben

„Hier besteht tatsächlich ein sehr hohes Interesse an bedarfsgerechten Lösungen für das Verpacken von Lebensmitteln. Das reicht von grundsätzlichen Fragen zum Verpackungsprozess über Maschinendetails und Serviceaspekte sowie Lebensmittel- und Packungsanalytik bis zu Hygieneanforderungen, die es insbesondere bei sensiblen Produkten wie frischem Obst und Gemüse zu berücksichtigen gilt“, freut sich Matthias Maisel, Gruppenleiter Entwicklung Verpackungskonzepte & Analytik / Innovation Center, über das Interesse der anwesenden Gäste.

Schulpartnerschaft birgt Vorteile für beide Seiten

Auch regional betrachtet ist MULTIVAC aktiv. So besiegelten MULTIVAC und die Mittelschule Ottobeuren kürzlich ihre Schulpartnerschaft. Dabei steht vor allem eines klar im Fokus: Jungen Menschen die Berufswahl erleichtern und auf das Berufsleben vorbereiten. Davon profitiert dann auch der Verpackungsmaschinen-Hersteller. „Die Schülerinnen und Schüler sind die Fachkräfte von morgen – und vielleicht auch die Zukunft von MULTIVAC. Uns liegt viel daran, sie von Anfang an zu fördern, ihnen spannende Tätigkeitsfelder zu erschließen und ihnen auch langfristig eine interessante Perspektive zu bieten“, erklärte Christina Hafenmayr, Personalreferentin bei MULTIVAC. Unterstützt wird das Projekt auch von der IHK Schwaben.

So sieht das Schulprojekt aus

Neben regelmäßigen Betriebsbesichtigungen umfassen die einzelnen Bausteine des Projektes auch Expertenbesuche in der Schule, die Kooperation im Kunst- beziehungsweise Werksunterricht sowie Informations-Veranstaltungen für Eltern. Dabei geht es dann auch um die Phase der Berufsfindung, der Bewerbung sowie das Erlangen erforderlicher Schlüsselqualifikationen.

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