Neue Schul-Partnerschaft

Max Wild und Gymnasium Ochsenhausen kooperieren

Frau Ray und ihre Kolleginnen nehmen die Partnerschafts-Urkunde entgegen. Foto: Max Wild GmbH
Seit Anfang Januar 2017 führt die Max Wild GmbH eine neue Schul-Partnerschaft. Das Unternehmen aus Berkheim kam mit dem Gymnasium Ochsenhausen zu einer Einigung.

Die Gymnasiasten aus Ochsenhausen erhalten durch die Schul-Partnerschaft eine Praktikums-Garantie bei der Max Wild GmbH. Dadurch erhalten die Schüler die Chance, einen besseren Einblick in den Berufsalltag zu bekommen. Zudem erhalten sie einen direkten Kontakt zum Familien-Unternehmen.

Max Wild bildet 48 Nachwuchs-Fachkräfte aus

Das Bau- und Transport-Unternehmen bietet zehn verschiedene Ausbildungs-Berufe und vier duale Studiengänge an. „Mit 48 Auszubildenden haben wir eine Ausbildungs-Quote von zehn Prozent und liegen damit weit über dem Branchen-Durchschnitt“, erklärt Personalchef Jochen Wild. Die Max Wild GmbH setzt stark auf im Unternehmen ausgebildete Fachkräfte.

Max Wild: Abiturienten interessieren sich immer mehr für eine Ausbildung

„Gymnasien sind für uns genauso wichtig wie Werkrealschulen und andere Schulen“, so auch Personal-Referentin Sabrina Naschold. „Seit 2016 bieten wir duale Studiengänge an. Zusätzlich können wir bei eingehenden Bewerbungen feststellen, dass immer mehr Abiturienten eine Berufsausbildung machen möchten. Wir wollen und werden die Chance nutzen, gut ausgebildete Jugendliche aus der Region für unser Unternehmen zu begeistern.“

Schul-Partnerschaft birgt Chancen für beide Seiten

Durch Praktika, Schulbesuche beim Unternehmen vor Ort und Sonderaktionen am Gymnasium soll den Schülern der Übergang zur Berufs-Ausbildung erleichtert werden. Elke Ray, Direktorin des Gymnasiums Ochsenhausen, sieht in der vertraglich geregelten Schul-Partnerschaft daher gute Chancen für ihre Schüler. Daher unterzeichnete sich zusammen mit der Max Wild GmbH am 10. Januar die neue Schul-Partnerschaft für das Gymnasium.

Max Wild legt Augenmerk auf Naturwissenschaften und Technik

Das schwäbische Familien-Unternehmen möchte verstärkt die natur-wissenschaftlichen und technischen Fächerverbünde unterstützen. Das zeigte Max Wild bereits beim Projekt Wasserkraftwerk des Schüler-Forschungs-Zentrums. So sollen Interessen-Bildung und Selbstständigkeit der Gymnasiasten gefördert und gestärkt werden.

„Tag der Ausbildung“ bei Max Wild

Um Fachkräfte für das Unternehmen zu gewinnen, veranstaltet die Max Wild GmbH regelmäßig auch einen „Tag der Ausbildung“. Fast 200 interessierte Besucher waren dafür letztes Mal ins Unterallgäu gekommen. Die Azubis, Ausbilder und Mitarbeiter des Unternehmens zeigten live, was hinter jedem einzelnen Ausbildungsberuf steckt. An insgesamt acht Stationen auf dem Firmengelände erhielten die Besucher einen Einblick in den Ausbildungsalltag.

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