Neue Pflegekräfte

Absolventen feiern Abschluss im Klinikum Memmingen

Die 52 Absolventen am Klinikum Memmingen und andere. Foto: Eva Maria Häfele/Pressestelle Klinikum Memmingen
Das Klinikum Memmingen verabschiedete 52 neue Absolventen im Bereich Kranken- und Kinderpflege. Die Ausbildung ist umfangreich und wirkt damit der Kluft zwischen Pflegebedürftigen und Pflegern entgegen

„Sie haben hervorragende Zukunftsaussichten“, betonte Klinik-Pflegedirektor Hans-Jürgen Stopora. „Denn der Pflegeberuf ist ein Beruf mit Perspektiven, er lässt sich gut mit dem Familienleben vereinbaren und bietet viele Aufstiegsmöglichkeiten.“

Schulleiter ehrt Einser-Schüler

Schulleiter Fridolin Bruckner dankte in seiner Rede dem gesamten Schul- und Klinikteam, allen voran den Klassenleitern Natalie Zobel und Sigfried Beer sowie Klinikverwaltungsleiter Wolfram Firnhaber, für ihre große Unterstützung. Besonders ehrte der Schulleiter die Absolventinnen Isabel Böckler mit einem Notendurchschnitt von 1,0 und Sarah Martensen mit der Note 1,3. Letztere übernahm auch die Moderation – zusammen mit dem einzigen männlichen Absolventen der Schule, Kevin Busse.

Auszubildende lernen verschiedene Bereiche kennen

Die Schüler lernten allerhand über die Vorgänge im menschlichen Körper, über die Ursachen, Diagnostik und Therapie von Erkrankungen sowie die Theorie und Praxis der Pflege. Die Praxiseinsätze während der Ausbildung fanden überwiegend am Klinikum Memmingen in den Bereichen der Kinder- und Frauenheilkunde, der Geburtshilfe, der Chirurgie und der Inneren Medizin statt. Die Schüler erhielten auch Einblicke in spezielle Pflegebereiche wie die Psychiatrie, die Intensivstation, die ambulante Pflege oder die Rehabilitation.

Übernahme der Pflegekräfte

31 der frisch examinierten Pflegekräfte werden vom Klinikum Memmingen mit größtenteils unbefristeten Arbeitsverträgen übernommen. Sieben wechselten vom Klinikum Kempten, mit dem eine Kooperation in der Kinderkrankenpflege besteht. Pflegedirektor Hans-Jürgen Stopora gab jedem Absolventen eine vergoldete Verbandsschere mit eingraviertem Namen und folgender Botschaft mit auf den Weg: „Die beste Therapie und Apparatemedizin verliert an Bedeutung ohne Ihre einfühlsame Begleitung.“

Pflegestudenten-Ausbildung ab Herbst 2017

Durch den demographischen Wandel werden die Patienten älter und damit kränker. Die Pflege dieser Menschen wird damit immer anspruchsvoller, denn die Verweildauer in den Kliniken sinkt kontinuierlich. Deshalb bildet das Krankenhaus seit neuestem Pflegestudenten aus, welche unter anderem die Arbeitsabläufe auf den Stationen koordinieren sollen.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
nach oben