Kreishandwerkerschaften

216 Handwerksgesellen in Memmingen freigesprochen

Die prüfungsbesten Junggesellen mit den Ehrengästen. Foto: prb
Insgesamt 216 frischgebackene Gesellen aus 24 Handwerksberufen haben mit der Freisprechungsfeier offiziell ihre Ausbildung beendet. Die Feier wurde gemeinsam von den Kreishandwerkerschaften Memmingen-Mindelheim und Kempten ausgetragen.

Wie groß die Bedeutung des Handwerks für die Region ist, zeigten auch die zahlreichen Ehrengäste aus Wirtschaft, Politik sowie Aus- und Fortbildungseinrichtungen. Die jungen Handwerker hätten mit Bestehen der Gesellenprüfung einen wichtigen Schritt in ihrem Leben geschafft, bewiesen, dass sie Talent haben, so Robert Plersch, Kreishandwerksmeister der Kreishandwerkerschaft Memmingen-Mindelheim. Mit Biss und Ausdauer seien sie zu ihrem ersten, tollen Ziel gekommen. Nun müsse es aber weitergehen. „Bauen Sie beharrlich Ihre Stärken aus, verbessern Sie Ihre Begabungen“, appellierte der Kreishandwerksmeister an die Freigesprochenen.

„Qualifizierte junge Menschen gestalten unsere Zukunft  mit, und Sie sind mittendrin“

Der Gesellenbrief sei zwar ein wichtiger Meilenstein auf dem beruflichen Weg, aber darauf dürfe man sich nicht ausruhen, betonte auch der Präsident der Handwerkskammer für Schwaben, Hans-Peter Rauch. Aus dem jetzt Erreichten sollten die Junggesellen Kraft und Motivation schöpfen, um neue Ziel anzugehen und zu erreichen. „Qualifizierte junge Menschen gestalten unsere Zukunft  mit, und Sie sind mittendrin“, betonte Rauch. Die stetige Weiterentwicklung mache die handwerklichen Berufe so spannend. „Das Tolle dabei ist, dass Sie an diesem Prozess der Weiterentwicklung aktiv, mit neuen Ideen und Ihrer Kreativität teilhaben können“, so Rauch weiter.

„Auch in Zeiten von Digitalisierung gehört dem Handwerk die Zukunft“

Dass gute Handwerker auch in Zukunft gefragt sein werden und daher sichere Arbeitsplätze haben, davon zeigte sich Dr. Hans-Martin Steiger, 3. Bürgermeister von Memmingen, überzeugt: „Auch in Zeiten von Digitalisierung gehört dem Handwerk die Zukunft“, so Dr. Steiger.  Allerdings sei lebenslanges Lernen unverzichtbar. Gottfried Voigt, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaften Memmingen-Mindelheim und Kempten, moderierte die Überreichung der Gesellenbriefe und die Ehrung der jungen Handwerker. Erst im April feierten die beiden Kreishandwerkerschaften die Freisprechung von 220 jungen Gesellen. Davon erhielten 16 frischgebackene Gesellen eine besondere Auszeichnung für ihre hervorragenden Leistungen.

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