Tourismuskonferenz am Bodensee

Lindau macht erste Pläne für „Natur in der Stadt 2021“

Symbolbild: Lindau aus der Vogelperspektive. Foto: megula / iStock / thinkstock
Vertreter aus Politik und Tourismus haben sich kürzlich im Landkreis Lindau (Bodensee) anlässlich der siebten Tourismuskonferenz zusammengefunden. Geladen hatte dazu Landrat Elmar Stegmann. Neben der geplanten Gartenschau in Lindau 2021 wurden auch aktuelle Themen des regionalen Tourismusmanagements besprochen.

„Die Tourismuskonferenz ist als Plattform des Austauschs gedacht – zum einen zwischen Politik und Tourismus, aber auch zwischen den Projekten am Lindauer Bodensee und dem Westallgäu. Dieser Austausch ist uns sehr wichtig“, erklärte Tobias Walch, Leiter des Geschäftsbereichs Soziales und Kreisentwicklung, bei seiner Begrüßung.

Gartenschau kommt 2021 nach Lindau

„Natur in der Stadt 2021“ – so lautet das Motto der „kleinen Gartenschau“, die für 2021 in Lindau geplant ist. Anlässlich der Tourismuskonferenz berichtete Eva Rundholz, Regionalmanagerin von Stadt und Landkreis Bayreuth, von der Gartenschau 2016. Dabei informierte sie die Anwesenden unter anderem über Konzept, Organisation, Ablauf und Erfolgszahlen der diesjährigen Schau. Im Mittelpunkt standen bei der Konferenz in Lindau auch die Anbindungsmöglichkeiten  des gesamten Landkreises an die Gartenschau durch regionale Akzente.

 

Eva Rundholz informierte die Teilnehmer der Tourismuskonferenz 2016 über die Gartenschau in Bayreuth. Foto: Landratsamt Lindau (

Westallgäu und Bodensee stärker vernetzen 

Nach Marina Kluge, Leiterin des Regionalen Tourismusmanagements Landkreis Lindau, kann die geplante Gartenschau auch anderweitig genutzt werden. Dies dient vor allem dazu, die Regionen Westallgäu und Lindauer Bodensee besser miteinander zu vernetzen. Dabei soll ein Rahmenprogramm die Gartenschau ergänzen. Diese Projekte sollen damit eine langfristige und zukunftsweisende Zusammenarbeit gewährleisten.

Allgäuer Tourismus-Projekte als Vorbild

Auch in diesem Jahr stand anlässlich der Tourismuskonferenz der Tätigkeitsbericht des Regionalen Tourismusmanagements auf der Agenda. Dabei berichtete Marina Kluge über den aktuellen Stand des Gästekartensystems im Westallgäu, der Allgäu-Walser-Card. Damit können Touristen seit dem 1. Mai 2016 kostenlos Busfahren. Geplant ist nun die Echt-Bodensee-Card, mit der die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel im gesamten Bereich des deutschen Bodensees kostengünstig werden soll. Im Moment laufen die Planungen, eine Einführung ist für frühestens 2018 geplant.

LEADER-Projekt schafft einheitliche Strukturen

Abschließend blickte Marina Kluge noch in die Zukunft. Mit dem geplanten Allgäuer LEADER-Förderprojekt „Qualitätssicherung Wegenetze Rad und Wandern unter Einbeziehung der touristischen Leitprojekte“ investiert auch Lindau bereits in die Zukunft. Denn Ziel dieses Projektes ist die Schaffung einer einheitlichen Qualität der Wegenetze im gesamten Allgäu. Dabei soll eine systemunabhängige Datenstruktur in Form einer Datenbank geschaffen werden sowie eine einheitliche Servicekette eingeführt werden.

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