Enge Kooperation

KUMAVISION AG übernimmt 25 Prozent der EOS Solutions Gruppe

KUMAVISION-CEO Kay von Wilcken. Foto: KUMAVISION AG
Die KUMAVISION AG baut ihre Kooperation mit der italienischen EOS Solutions Gruppe aus. Das Unternehmen mit Sitz in Markdorf am Bodensee übernimmt dazu 25 Prozent an seinem Partner mit Sitz in Bozen.

Bereits seit 15 Jahren arbeiten beide Unternehmen auf Vertriebsebene zusammen. Jetzt wird daraus eine strategische Beteiligung der KUMAVISION AG am Marktführer Italiens. „Durch unsere bisherige Zusammenarbeit wissen wir, dass die Unternehmen gut harmonieren und sich durch diese strategische Investition gegenseitig stärken werden“, sagt KUMAVISION-CEO Kay von Wilcken.

KUMAVISION will Internationalität vorantreiben

Hintergrund der erweiterten Kooperation ist der Wandel im Enterprise-Resource-Planning (ERP)-Umfeld. Lokale Installationen auf Unternehmensservern verlieren an Bedeutung, während Cloud-Lösungen, Services sowie Apps und funktionale Add-Ons immer wichtiger werden. „Vor diesem Hintergrund muss unsere Ausrichtung internationaler werden und mit dieser Beteiligung machen wir einen ersten Schritt in diese Richtung“, so von Wilcken, der in Zukunft auch einen Sitz im Vorstand von EOS übernehmen wird. KUMAVISION beabsichtigt generell, strategische Beteiligungen an anderen Unternehmen weiter auszubauen.

„Wir planen einen weiteren Personalaufbau“

Die bestehenden ERP-Branchenlösungen sowie alle Leistungsbereiche aus dem Portfolio beider Unternehmen werden unverändert fortgeführt. Ebenso werden auch die regionalen Märkte und Kunden weiterhin durch die bekannten Ansprechpartner intensiv betreut. KUMAVISION und EOS gehen davon aus, dass der Zusammenschluss den eingeschlagenen Wachstumskurs auf beiden Seiten noch einmal verstärken wird. „Beide Unternehmen wachsen kontinuierlich. Wir planen daher einen weiteren Personalaufbau, um auf die gesteigerte Nachfrage zu reagieren“, betont Günther Lobis, CEO der EOS A.G. S.p.A.

Partner-Unternehmen wollen sich gegenseitig ergänzen

Hinter den Kulissen wollen sich die Unternehmen jedoch auf technologischer und fachlicher Ebene austauschen und ergänzen. Auf diese Weise wird die Entwicklung der Lösungen, Produkte und Services vorangetrieben. Im Fokus steht dabei die intensive Zusammenarbeit im Bereich Forschung & Entwicklung. „Microsoft stellt eine Reihe von Digitalisierungs-Lösungen bereit, die wir gemeinsam für den europäischen Markt anpassen und weiterentwickeln, um damit unsere Kunden bei der digitalen Transformation durch passgenaue Angebote zu unterstützen und zu begleiten“, gibt von Wilcken einen Einblick.

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