Staatsminister Herrmann besucht Baustelle

Inselhalle Lindau kurz vor dem Abschluss der Sanierung

Die Inselhalle Lindau. Foto: Christian Flemming/Inselhalle Lindau
Staatsminister Herrmann zu Besuch in der neuen Inselhalle Lindau. Foto: Christian Flemming/Inselhalle Lindau
Die Inselhalle Lindau. Foto: Christian Flemming/Inselhalle Lindau
Rund 180 geladene Gäste sind vergangenes Wochenende in die Inselhalle Lindau gekommen. Sie erhielten dort eine exklusive Preview auf der Baustelle des rundum erneuerten und erweiterten Tagungsgebäudes – rund ein Vierteljahr vor Abschluss der Arbeiten.

Unter den Gästen waren auch Joachim Herrmann, Staatsminister des Inneren, Nobelpreisträger Prof. Dr. Bert Sakmann und Seine Königliche Hoheit Franz von Bayern. Zum Rundgang hatten Oberbürgermeister Dr. Gerhard Ecker und Carsten Holz, Geschäftsführer der Lindau Tourismus und Kongress GmbH eingeladen.

Staatsminister Herrmann beglückwünscht zum „neuen Schmuckstück“

„Die Preview-Veranstaltung zielte darauf ab, dem Freistaat Bayern von Seiten der Stadt Lindau für seine außerordentliche Unterstützung zu danken und sowohl unseren Förderern als auch schon einigen Bürgern einen Einblick in die neue Inselhalle, zu geben“, erklärte Carsten Holz. Staatsminister Herrmann beglückwünschte die Stadt Lindau und ihren Oberbürgermeister Dr. Gerhard Ecker zu ihrem künftigen „neuen Schmuckstück“, wie der Minister es nannte. „Sie haben dieses ehrgeizige Bauprojekt entschlossen angepackt und konsequent weiterverfolgt. Ich wünsche der neuen Inselhalle viel Erfolg und natürlich die Fortsetzung der faszinierenden Nobelpreisträger-Tagungen!“

Über die neue Inselhalle

In der neuen Inselhalle sollen insgesamt bis zu 2.000 Teilnehmer Platz finden. Diese verteilen sich dann auf die 18 Veranstaltungsräume mit insgesamt 46 Raumvarianten. Die einzelnen Konferenzräume umfassen zwischen 40 und 1.000 Quadratmeter Fläche. Weiterhin erhalten bleiben die drei Hauptsäle als Herzstück der neuen Inselhalle. Im Erdgeschoss gruppieren sich drei Konferenzräume mit Blick zum Kleinen See und weitere sieben im südlichen Bereich um den großen Saal. Ein zusätzlicher Konferenz- und Cateringbereich befindet sich im Untergeschoss.

Multifunktionsgebäude eingeweiht

Neben der Baustellenbegehung stand auch die Einweihung des Inselparkhauses auf dem Programm. Das neue Multifunktionsgebäudes beinhaltet neben den 398 PKW-Stellplätzen, auch Sanitär- und Serviceeinrichtungen für die Bootsanleger am Kleinen See, öffentlichen WCs, abschließbaren Fahrradboxen sowie eine kleine Feuerwache. Die Feuerwache ist mit insgesamt zwei Stellplätzen ausgestattet und wurde vom Freistaat mit 110.000 Euro gefördert.

Im Rahmen der Veranstaltung enthüllte S.K.H. Franz von Bayern zusammen mit Oberbürgermeister Dr. Ecker eine Therese-von-Bayern-Gedenkplatte. Therese von Bayern ist die Namensgeberin des neuen 3.500 Quadratmeter großen Stadtplatzes an der Inselhalle. Sie hatte von 1912 bis 1925 in Lindau, in der Villa Amsee, gewohnt und stand für Werte und Eigenschaften wie Wissensdurst, Weltoffenheit, weibliche Selbstbestimmung, aber auch Güte und soziales Engagement.

Zur Generalsanierung der Inselhalle Lindau

1981 wurde die alte Inselhalle eröffnet. Knapp über 30 Jahre später, hat das Münchner Architekturbüro Auer Weber den von der Stadt Lindau ausgelobten Wettbewerb für die Sanierung und Erweiterung des Gebäudes gewonnen. Ab Mitte 2012 wurde das Wettbewerbsergebnis entsprechend den spezifischen Nutzer- und Kundenanforderungen modifiziert. Parallel dazu beginnen die Finanzierungsgespräche.

Die intensive Planungsphase hat weitere zwei Jahre später begonnen. Der Freistaat Bayern hat in diesem Zuge erklärt, das Projekt aufgrund seiner besonderen Bedeutung mit 25 Millionen Euro zu fördern. 2015 waren die Abbrucharbeiten an der alten Halle fast beendet und die Stadt Lindau feierte den Spatenstich für den Baubeginn der neuen Inselhalle. 2017 gab der Freistaat bekannt, das Bauvorhaben mit weiteren 2,5 Millionen Euro zu fördern. Der Abschluss der Bauarbeiten ist für das 4. Quartal 2017 geplant. 2018 soll die neue Inselhalle schließlich den Veranstaltungsbetrieb aufnehmen.

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