Erneuerbare Energien und Energieeffizienz

15 Bodensee-Projekte zum IBK-Nachhaltigkeitspreis nominiert

Symbolbild, Friedrichshafen am Bodensee. Foto: Echino  / pixelio.de
Die Internationale Bodensee Konferenz (IBK) hat zum dritten Mal ihren Nachhaltigkeitspreis ausgeschrieben. Gesucht wurden Projekte zum Thema Erneuerbare Energien und Energieeffizienz. Im Herbst wählt eine internationale Jury die drei Erstplatzierten.

IBK-Geschäftsführer Klaus-Dieter Schnell freut sich über die hohe Qualität der Nominierungen: „Die nominierten Projekte stehen für die große Bandbreite der Innovation im Energiebereich in der Bodenseeregion und haben durchaus Modellcharakter. Die Nomination ist bereits eine respektable Auszeichnung. Im Herbst hat unsere internationale Fachjury dann die Qual der Wahl, um die drei Erstplatzierten auszuwählen.“

25.000 Euro Preisgelder

Bis zum 14. Juli konnten die Mitgliedsländer und -kantone der IBK jeweils bis zu zwei Projekte nominieren. Im Herbst werden diese von einer internationalen Fach-Jury bewertet. Die Verleihung der drei Preise (1. Platz: 12.000 Euro, 2. Platz: 8.000 Euro, 3. Platz: 5.000 Euro) erfolgt am 15. Dezember in Vaduz durch den IBK-Vorsitzenden, Regierungschef Adrian Hasler vom Fürstentum Liechtenstein im Rahmen der IBK-Regierungschefkonferenz. Die nominierten Projekte werden mit einer Wander-Poster-Ausstellung und einer Broschüre in der Bodenseeregion bekannt gemacht.

Das steckt hinter dem IBK-Nachhaltigkeitspreis

Seit 2014 verleiht die Internationale Bodensee Konferenz den Nachhaltigkeitspreis, um den Bodenseeraum als Modellregion für nachhaltige Entwicklung ins öffentliche Bewusstsein. Ausgezeichnet werden Projektträ­ger, die im Sinne des Leitbilds der IBK für den Bodenseeraum ganzheitliche und langfristige Lösungen schaffen. Denn in der Region gibt es große Potenziale für die Nutzung erneuerbarer Energien, sind die Verantwortlichen überzeugt. Mit der Fokussierung des IBK-Nachhaltigkeitspreises 2017 auf „Erneuerbare Energien und Energieeffizienz“ möchte die IBK einen wichtigen Beitrag zur wachsenden Erschließung dieses Potenzials in der Bodenseeregion leisten und somit zur Nachhaltigkeit in diesem Raum.

Folgende Projekte wurden von den Ländern und Kantonen nominiert:

  • Photovoltaik-Schattenspender für Freiland-Hühner (Haslen)
  • Ferienanlage CAP-Rotach Friedrichshafen
  • BEI Bio-Energie Isny GmbH & Co.KG (Isny)
  • Neuartiger Kondensationsheutrockner (Weiler-Simmerberg)
  • Active Energy Building  (Vaduz)
  • Wohnbausiedlung Birkenweg Vaduz
  • Agrarmodul (St. Gallen)
  • energietal toggenburg (Wattwil)
  • CO2-neutraler Produktionskreislauf (Beringen)
  • Müller Energie GmbH (Thayngen)
  • Plus Energie Bauernhof (Fischingen)
  • Zentrum Tobel (Will)
  • Strom vom eigenen Dach (Zwischenwasser)
  • Mehrwohnhausanlage Langenegg Unterstein 204 und 206
  • Vom Abfall in den Tank - Biogas zum Autofahren (Flurlingen)

Über die Internationale Bodensee Konferenz

Die Internationale Bodensee Konferenz (IBK) ist die gemeinsame Plattform der Regierungen der Länder und Kantone Baden-Württemberg, Schaffhausen, Zürich, Thurgau, St.Gallen, Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, Fürstentum Liechtenstein, Vorarlberg und Bayern. Ziel der IBK ist es, die Bodenseeregion als attraktiven Lebens-, Natur-, Kultur- und Wirtschaftsraum zu erhalten und zu fördern und die regionale Zusammengehörigkeit zu stärken. Sie bildet den Kern eines breit gefächerten Netzwerkes der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in der Bodenseeregion.

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