Schnellste Seilbahn in Deutschland und Vorarlberg

Neue Ifen-Seilbahn feiert Eröffnung

Bergbahnen Oberstdorf/Kleinwalsertal | Christian Seitz
Die Skisaison am Ifen wurde am 15. Dezember mit der feierlichen Eröffnung der neuen Olympiabahn gestartet. 16,8 Millionen Euro kostetet der Bau der Seilbahn die neue Skiliftgesellschaft links der Breitach.

Nach nur acht Monaten Bauzeit absolvierte die Olympiabahn ihre Jungfernfahrt am Ifen. Die kuppelbare 6er Sesselbahn ersetzt nun den alten Kurvenschlepplift zwischen Ifenhütte und Bergstation. Die Wintersportler werden mit sechs Metern pro Sekunde bis oberhalb der Bergwachthütte befördert – laut Hersteller ist keine Seilnbahn in Deutschalnd und Vorarlberg schneller.

Schneesicherheit im Skigebiet

Das Skigebiet verfügt nun zudem über eine moderne Beschneiungs-Anlage inklusive Abwasser- und Trinkwasserleitung. Dadurch können künftig 13 Pistenkilometer beschneit werden. Die Betreibern achteten dabei darauf, auch die beliebten Naturschneehänge zu erhalten. So stehen den Wintersportlern hier elf Pistenkilometer, darunter beispielsweise der Skigleitweg Gottesacker, zur Verfügung.

Olympiabahn ohne Olympiade

„Unsere neugebaute Olympiabahn ist nicht nur schnell, sondern auch komfortabel. Dank Sitzheizung und Wetterschutzhaube sorgt sie auch bei kaltem Wetter für eine angenehme Fahrt auf den Berg. Die Namensgebung Olympiabahn ist insofern interessant, da es im Kleinwalsertal nie eine Olympiade gab“, freute sich Dr. Andreas Gapp, Geschäftsführer der Skiliftgesellschaft links der Breitach.

Nächste Modernisierung bereits in Planung

Die Geschäftsführer der Skiliftgesellschaft links der Breitach, Dr. Andreas Gapp und Augustin Kröll, sowie der Beirats-Vorsitzende Michael Lucke, eröffneten Bahn und Beschneiungs-Anlage in einer feierlichen Zeremonie vergangene Woche. „Es freut mich sehr, dass wir die geplanten Neuerungen in nur sportlichen acht Monaten und noch vor dem Wintereinbruch über die Bühne gebracht haben. Wir sind somit genau im Zeitplan. Im kommenden Sommer planen wir dann die Modernisierung der Ifen- und Hahnenköpflebahn“, sagte Augustin Kröll. Die beiden Sesselbahnen sollen durch 10er Kabinenbahnen ersetzt werden.

Erster Winter als Skiliftgesellschaft links der Breitach

Die Skiliftgesellschaft links der Breitach wurde am 25. Februar 2016 als Zusammenschluss der ehemaligen Skigebiete der Kleinwalsertaler Bergbahn AG, Ifen und Walmendingerhorn sowie der Heubergarena der Familie Haller, gegründet. Robert Haller, ehemaliger Eigentümer der Heubergarena, ist von der Fusion nachwievor überzeugt: „Nach unserem erfolgreichen Zusammenschluss freue ich mich jetzt auf unseren ersten Winter als Skiliftgesellschaft links der Breitach.“

Das zusammenhängende Skigebiet im Kleinwalsertal verfügt über ein einheitliches Ticketsystem, sodass Wintersportler sich darin bequem bewegen können. „Auf lange Sicht hin möchten wir den Gästen ein von ihnen empfundenes, zusammenhängendes und schneesicheres Skigebiet präsentieren, bei dem es keine Rolle spielt, wo die Besucher in das Skigebiet einsteigen. Mit insgesamt 61 Pistenkilometern ist unser Skigebiet so groß, dass es für jeden etwas zu bieten hat, egal ob Anfänger, Profi oder Freerider“, so Michael Lucke.

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