Gipfelkreuz, Restaurant und Nordwandsteig eingeweiht

Nebelhorn Gipfelbauten setzen Maßstäbe in der „Premium Destination Allgäu“

Auf dem Nebelhorn. Foto: Iris Zeilnhofer/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Seit dem 21. Dezember sind das neue Gipfel-Restaurant und der Nordwandsteig für Besucher geöffnet. Am 3. Februar 2017 folgte nun die offizielle Einweihung mit rund 100 Gästen. Staatsministerin Ilse Aigner reiste dafür ebenfalls nach Oberstdorf.

Auf 2.224 Metern ragt das neue Gipfelkreuz des Nebelhorns empor. Dieses ist bei der Auffahrt mit der Nebelhorn-Bergbahn deutlich zu sehen. Möglich macht dies das neue Gipfel-Restaurant. Für rund 5,5 Millionen Euro wurde es nach fünf Jahren Planung fertiggestellt.

Das Allgäu ist eine Premium Destination in Deutschland.
Ilse Aigner

Keine staatliche Förderung für Bauprojekt auf dem Nebelhorn

Das Höchste Geschäftsführer Augustin Kröll sprach bei der Einweihungs-Feier von einem „Markstein für das Nebelhorn, aber auch für die Region“. Der Bau sei bereits jetzt eine „kleine Elfe der Alpen“, die alle Anwesenden ins Herz geschlossen hätten. Er bedankte sich in seinem Grußwort bei allen Handwerkern und Investoren. Das Gipfel-Restaurant auf dem Nebelhorn wurde ohne staatliche Mittel finanziert.

Einweihungs-Feier auf dem Nebelhorn

Aigner: „Ein Leuchtsignal nach außen“

Staatsministerin Ilse Aigner fand ebenfalls lobende Worte für das Bauwerk. „Nicht nur hier sondern auch touristisch haben sie damit Maßstäbe gesetzt“, so Aigner. Gerade der barrierefreie Zugang sei ein wichtiges Zeichen. „Dieses Projekt war möglich durch eine Zusammenarbeit, die nicht an Grenzen endet. Die Bündelung der Kräfte ist ein Leuchtsignal nach außen“, so die Wirtschaftsministerin. Das Miteinander mit den österreichischen Kollegen gelänge im Allgäu vorbildlich.

Tourismus als wichtiger Wirtschafts-Faktor für Oberstdorf

Gerade touristisch gesehen sind Investitionen wie diese wichtig für Oberstdorf. Viele Regionen im Allgäu leben vom Tourismus. „Wir sind darauf angewiesen, unseren Gäste etwas bieten zu können“, erklärte auch Oberallgäus Landrat, Anton Klotz. Laurent O. Mies, Erster Bürgermeister Markt Oberstdorf, ergänzte: „Oberstdorf hat sich seine Bedeutung hart erarbeitet. Der Neubau am Gipfel wird diese Entwicklung weiter unterstützen.“

Das neue Gipfelrestaurant ist nun geöffnet

Nebelhorn zählt 400.000 Besucher jedes Jahr

Daran zweifelte auch Ilse Aigner nicht. „Das Allgäu ist eine Premium Destination in Deutschland“, hob die Wirtschaftsministerin mit Blick auf die Gästezahlen hervor. Auf jeden Euro, der am Gipfel verdient werde, kämen weitere fünf im Tal. Insgesamt besuchen jährlich rund 400.000 Menschen das Nebelhorn. Die neuen Attraktionen sind das ganze Jahr zugänglich. Die Nebelhorn-Bergbahn ist einer der wichtigsten Arbeitgeber in Oberstdorf.

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