Besucherredkord in Kempten

IHK Schwaben und aitiRaum veranstalten IT-Sicherheitstag

Beim dritten IT-Sicherheitstag in Kempten. Foto: aitiRaum
Beim dritten IT-Sicherheitstag in Kempten. Foto: aitiRaum
Beim dritten IT-Sicherheitstag in Kempten. Foto: aitiRaum
Insgesamt 200 Gäste zählte der diesjährige IT-Sicherheitstag 2017 in Kempten – ein neuer Besucherrekord. Auch die dritte Auflage des Events wurde wieder gemeinsam von der IHK Schwaben und dem aitiRaum e.V. veranstaltet.

Schwerpunkte der Veranstaltung waren IT-Security Management und Industrial IT-Security. Bereits in seiner Begrüßung betonte Markus Brehm, Vorsitzender der Regionalversammlung Kempten und Oberallgäu der IHK Schwaben die Bedeutung der Themen für die Wirtschaft. Das nehme bereits im Rahmen der Ausbildung seinen Anfang.

Positives Feedback der Besucher

Er erläuterte die zahlreichen Initiativen und Unterstützungs-Maßnahmen der Kammer. Mit dem aitiRaum e.V. existiert ein Netzwerk, das Fachwissen in der Region zusammenführt und sichtbar macht. Die Ergebnisse der Kooperation, wie zum Beispiel die Veranstaltung, aber auch Leitfäden und Videos wird von den Unternehmen gut angenommen. Das zeigt auch die Auswertung des Feedbacks zu dieser Veranstaltung: 96 Prozent der Besucher beurteilten sie mit sehr gut und gut. Die Experten des aitiRaums hatten das Programm basierend auf ihren Erfahrungen geplant und gemeinsam mit der IHK das Konzept der Veranstaltung entwickelt.

Referenten sensibilisieren für IT-Sicherheit

Als einer der Referenten trat Christian von Rützen, IT-Sicherheitsbeauftragter bei Dachser, auf. Durch die stark zunehmende, multilaterale Vernetzung mit Kunden hat sich die IT-Landschaft bei Dachser verändert. In ihrer Funktion zwischen Produktion und Distribution, müssen Systeme und Prozesse absolut stabil laufen. Als besonders wichtig gilt deshalb das Thema IT-Sicherheit. Das geht nur durch funktionierendes IT-Security Management, das der Vielzahl von Bedrohungen gewachsen ist und laufend angepasst wird, so der Referent. Ihm folgte Elisabeth Greiner, die die Teilnehmer für die Gefahren der  Wirtschaftsspionage sensibilisierte. Unternehmen müssen ihre wichtigen Daten wie Patente oder Kundendaten schützen und sich der Risiken bewusst sein.

Expertenrunden zu IT-Sicherheit

Im Anschluss teilte sich das Plenum. Je drei Referenten vertieften in den beiden Foren die Informationen und boten die Gelegenheit eigene Fragen zu stellen. In den Pausen konnten die Infostände besucht und der Erfahrungsaustausch gepflegt werden. Den Abschluss bildete IT-Sicherheitsexperte Marco Di Filippo. Anhand seiner Angriffe auf mobile Endgeräte führte er ganz konkret vor Augen, wie leicht Cyberkriminelle an fremde Daten kommen und was sie damit anfangen können.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
nach oben