Allgäuer Überlandwerk GmbH

Grundsteinlegung: AÜW investiert in Energiezukunft

aüw

Die Allgäuer Überlandwerk GmbH investiert wieder einmal in die Energiezukunft im Allgäu. Jetzt wurde die Grundsteinlegung für das neue Restwasserkraftwerk in Kempten gefeiert.

von Martina Lakotta, Online-Redaktion

Nachdem die Bauarbeiten zum neun AÜW Restwasserkraftwerk im Mai 2014 bereits begonnen haben, legten Michael Lucke, Geschäftsführer der AÜW, und Thomas Kiechle, Oberbürgermeister der Stadt Kempten, zusammen mit den AÜW Auszubildenden den Grundstein für das neue Restwasserkraftwerk. Das Interesse an der Grundsteinlegung war groß. Rund 80 Gäste sind zur Grundsteinlegung erschienen, darunter Vertreter der Stadt Kempten, die Freunde der Altstadt wie auch benachbarte Bürger.

Klimaschutz ist wesentliches Ziel der Stadt Kempten

Oberbürgermeister Thomas Kiechle betonte in seiner Rede, dass dieses Wasserkraftwerk aus zweifacher Sicht ein Gewinn für die Stadt Kempten sei. „Wir haben den Klimaschutz als ein wesentliches strategisches Ziel unserer Stadt definiert. Da ist es notwendig, neben der Energieeffizienz auch den Ausbau der Erzeugung regenerativer Energiequellen zu unterstützen. Zusätzlich erhalten unsere Bürgerinnen und Bürger an dieser Stelle einen Ort zum Verweilen, direkt an der Iller mit Blick in unsere schöne Altstadt“, so Kiechle.

„Mehr Allgäu geht in der Energieversorgung nicht!“

„Die Energiezukunft Allgäu liegt uns sehr am Herzen. Bereits heute liegt der Anteil der Erneuerbaren Energien in unserem Netzgebiet bei rund 35 Prozent. Das entspricht dem Ziel der deutschen Bundesregierung für das Jahr 2020. Ja, wir im Allgäu sind die Vorreiter der Energiewende und zeigen, dass es möglich ist!“, erklärte Michael Lucke. „Wir möchten es unseren Kunden ermöglichen, ein Teil der Energiezukunft Allgäu zu sein. Mit unserem AllgäuStrom Klima erzeugen wir Ökostrom aus 100 %Prozent Allgäuer Wasserkraft. Mehr Allgäu und Nachhaltigkeit geht in der Energieversorgung nicht. Unser neues Restwasserkraftwerk leistet dazu einen wichtigen Beitrag. Wir werden ab dem Frühjahr 2015 an dieser Stelle rund 1,2 Millionen Kilowattstunden Ökostrom pro Jahr produzieren, das entspricht in etwa dem Verbrauch von 350 Durchschnittshaushalten“, weiß Lucke.

Grundstein wurde mit Zeitkapsel gefüllt

Im Anschluss an die Begrüßung füllten die Auszubildenden der AÜW gemeinsam mit OB Kiechle und Geschäftsführer Lucke die AÜW Zeitkapsel für den Grundstein. Zusätzlich wurden der Zeitkapsel die Baupläne des Wasserkraftwerks, die aktuellen Tageszeitungen, das Positionspapier der AÜW zur Energiezukunft und noch ein paar persönliche Gegenstände der Auszubildenden für den Grundstein hinzugefügt. „Ich finde es schön, als so junger Mensch zu dem gelingen der Energiezukunft beitragen zu dürfen“, sagte Axel Röder, Auszubildender bei der AÜW, nachdem die Zeitkapsel im Grundstein versenkt worden ist.

Grundsteinlegung: AÜW baut Restwasserkraftwerk
aüw
Weitere Artikel zum Gleichen Thema
nach oben