Mobile Security im Fokus

aitiRaum begeistert 135 Besucher beim IT-Sicherheitstag in Kempten

Die Referenten des 2. IT-Sicherheitstag in Kempten. Foto: aitiRaum
Unternehmen stehen durch die fortschreitende Digitalisierung vor einem wachsenden Sicherheitsproblem ihrer Daten. Die IT-Security setzen die Industrie- und Handelskammer Schwaben und der aitiRaum e.V. regelmäßig in den Fokus gemeinsamer Veranstaltungen.

Insgesamt elf Referenten aus Wirtschaft und Wissenschaft informierten am 29. November die 135 Besucher des diesjährigen 2. IT-Sicherheitstages. Thema der jährlich stattfindenden Kooperations-Veranstaltung war „Mobile Security“. Die beiden Key-Notes von Marco di Filippo und Professor Dr. Gordon Thomas Rohrmair, neuer Präsident der Hochschule Augsburg, zeichneten dabei ein düsteres Bild. Größtes Problem ist der Verzicht auf Sicherheits-Mechanismen wie komplexe Passwörter oder mehrfache Sicherheits-Barrieren.

Apps und Social Media-Kanäle bergen Risiken für Unternehmen

Bei der Nutzung von Apps und Social-Media-Kanälen spielen Fragen des Datenschutzes und der IT-Sicherheit eine wichtige Rolle. Prof. Dr. Wolf Knüpffer erläuterte daher, wie Apps anwenderorientiert und sicher entwickelt werden können. Aber auch Mitarbeiter zu sensibilisieren, hat für Unternehmen große Priorität. Um mehr Sicherheit zu erreichen, muss daher regelmäßige Aufklärungsarbeit geleistet werden.

Unternehmen wünschen sich mehr Angebote von aitiRaum und IHK Schwaben

Dazu diente auch der Erfahrungs-Austausch zwischen den Unternehmen auf dem 2. IT-Sicherheitstag in Kempten. Dabei waren sich die Teilnehmer untereinander einig: Sie wünschen sich mehr Infoveranstaltungen, Best-Practice-Beispiele, Checklisten und Infobroschüren, aber auch Aus- und Weiterbildungsangebote von den Veranstaltern. Die IHK Schwaben und der aitiRaum e.V. berücksichtigen viele dieser Maßnahmen bereits, nahmen die Anregungen jedoch gerne entgegen.

aitiRaum und IHK Schwaben luden HILTI AG als Best-Practice-Beispiel ein

In den anschließenden Foren konnten sich die Besucher auch über Lösungen für das Management und die Compliance mobiler Endgeräte informieren. Themen waren auch der richtige Umgang mit Ransomware (Erpressungstrojanern) und der sichere Betrieb hybrider Cloud-Architekturen. Dabei verwalten Unternehmen einen Teil ihrer Ressourcen lokal, der andere Teil wird außerhalb betrieben. Als Best-Practice-Beispiel demonstrierte die HILTI AG, wie internationale Konzerne ihre Infrastrukturen schützen.

Datenschutz-Grundverordnung ändert sich 2018

Für Fragen und Diskussionen sorgte auch der Einblick in die neuen Anforderungen der Datenschutz-Grundverordnung. Ab 25. Mai 2018 wird die neue Verordnung in Kraft treten. Ziel sind unter anderem mehr Sanktionen durch die Aufsichtsbehörden und dadurch eine stärkere abschreckende Wirkung bei Verstößen. Thomas Kranig, Präsident des Bayerischen Landesamtes für die Datenschutzaufsicht, sprach dazu in Kempten.

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