High-Tech in der Nahrungsmittel-Industrie

Über 100 internationale Gäste bei den GEA Slicing Tagen in Kempten

Einblicke in die Technologie von GEA. Foto: GEA
Zahlreiche Teilnehmer aus ganz Deutschland, der Schweiz, Italien, Spanien, Griechenland, Frankreich, den Niederlanden, Belgien, Finnland und Slowenien kamen kürzlich an den GEA-Standort in Kempten. Dort veranstaltete das Unternehmen die GEA Slicing Tage.

GEA Food Solutions ist weltweit einer der größten Systemanbieter für die nahrungsmittelverarbeitende Industrie. Kürzlich lud das Unternehmen seine Kunden und Geschäftspartner aus dem In- und Ausland an den Standort Kempten ein.

Live-Demonstrationen im Technologie-Zentrum in Kempten

Zahlreiche Fachbesucher informierten sich im GEA Technologie-Zentrum über Schneide- und Beladesysteme. Im Fokus standen technologisch führende Prozesslösungen in der Nahrungsmittel-Industrie. GEA präsentierte gleich mehrere Innovationen, verbunden mit Live-Demonstrationen an den GEA Schneide- und Belade-Systemen.

Von der automatischen Zuführung der Wurst- oder Käsestange am Anfang bis zur sicheren Verpackung der Aufschnittware am Ende: Bei den zahlreichen Verarbeitungsschritten innerhalb einer Linie müssen die produzierenden Betriebe auf vieles achten. „Die perfekte Scheibe“ soll produziert werden, um die größtmögliche Produktausbeute sicherzustellen. Vor allem Geschwindigkeit, Betriebssicherheit und Handhabung sind für die Unternehmen von großem Interesse.

Hochtechnologien im Einsatz

Aufschnittware wie Rohschinken und Großlochkäse stellt die produzierenden Unternehmen vor Herausforderungen. Diese Produkte sind zum Beispiel naturgemäß von unregelmäßiger Form und Dichte. Hier nutzt GEA beispielsweise Röntgentechnologie, um unsymmetrische Außenkonturen, Löcher und Einschlüsse zu erkennen. Die intelligente Software-Steuerung ermittelt bei dieser Anwendung die korrekte Scheibendicke beziehungsweise die Anzahl an Scheiben pro Portion, bevor der Schneidevorgang beginnt. So entsteht „die perfekte Scheibe“. GEA ist das erste Unternehmen, das diese Technologie im Aufschneide-Bereich „Slicing“ einsetzt.

Lebensmittelsicherheit im Fokus

Ein großes Thema in der Nahrungsmittel-Industrie ist auch die Lebensmittelsicherheit. Hier ist GEA ebenfalls ein Vorreiter. Das Unternehmen entwickelte ein bisher einmaliges System zur Qualitätskontrolle des Restsauerstoffgehalts und der Unversehrtheit bei bestimmten Verpackungen. Denn eine wesentliche Ursache des Verderbs von Lebensmitteln in ungeöffneten Verpackungen ist der Sauerstoff, welcher beim Abpackprozess in der Verpackung bleibt. Mit der neuen Technologie können jetzt alle fehlerhaften Verpackungen direkt im Verarbeitungsprozess erkannt und aussortiert werden, bevor sie in den Handel gelangen.

Über GEA

GEA ist einer der größten Systemanbieter für die nahrungsmittelverarbeitende Industrie mit einem Konzernumsatz von rund 4,5 Milliarden Euro in 2016. Das international tätige Technologie-Unternehmen konzentriert sich auf Prozesstechnik und Komponenten für Produktionsverfahren in unterschiedlichen Endmärkten. Der Konzern generiert etwa 70 Prozent seines Umsatzes aus der langfristig wachsenden Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie. Zum 30. Juni 2017 beschäftigte das Unternehmen weltweit rund 17.000 Mitarbeiter. GEA zählt in seinen Geschäftsfeldern zu den Markt- und Technologieführern. Das Unternehmen ist im deutschen MDAX notiert.

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