Allgäuer Neurologie-Symposium

Zahlreiche Gäste bei wichtigem Experten-Event in Kaufbeuren

Jeweils im Frühjahr und im Herbst laden Professor Dr. Martin Hecht, Ärztlicher Direktor der Kaufbeurer Neurologie, und sein Team zu einem Medizin-Symposium ein. Dabei werden Fachthema aus dem Bereich der Neurologie behandelt.

Zum 20. Symposium versammelte sich „die geballte neurologische Kompetenz der Bezirkskliniken Schwaben“, wie es Vorstandsvorsitzender Thomas Düll formulierte, im Festsaal des örtlichen Bezirkskrankenhauses (BKH). Die Bezirkskliniken betreiben die neurologischen Kliniken in Kaufbeuren und Günzburg in eigener Trägerschaft betreiben. An den neurologischen Abteilungen in Memmingen und Kempten sind sie insoweit beteiligt, indem sie dort das gesamte ärztliche Personal stellen.

Hintergrund dieser Sonderkonstellation, so Düll, sei der gesetzlich vorgegebene Auftrag für den Bezirk Schwaben. Dieser muss neben der psychiatrischen auch die neurologische Versorgung der schwäbischen Bevölkerung sicherstellen. „Die Allgäuer Neurologie-Symposien haben sich längst einen Namen gemacht und genießen einen hohen Stellenwert in der medizinischen Landschaft des Allgäus und weit darüber hinaus“, sagte Düll.

Schlaganfall-Behandlung ist Schwerpunkt in Kaufbeuren

Zu der Klinik mit ihren 47 Betten und 70 Mitarbeitern gehört eine spezialisierte Schlaganfall-Einheit. Bei der Kaufbeurer Neurologie handelt es sich laut Düll um die größte Akut-Neurologie im Allgäu. Das BKH Kaufbeuren ist einerseits Hilfe stellende Klinik für Krankenhäuser in der Umgebung – insbesondere Füssen. Andererseits können von hier aus einzelne Patienten schnell und effizient an die Kliniken Günzburg, München-Großhadern oder Ingolstadt weitergeleitet werden.

Die Abläufe innerhalb der Klinik sind laut Prof. Hecht dank regelmäßiger Schulungen sehr gut miteinander verzahnt seien. Trotzdem dürfe man in seinen Anstrengungen nicht nachlassen, forderte sein Kollege Hamann. „Wir müssen immer wieder versuchen, die Dinge zu optimieren“, so der Günzburger Chefarzt. Oberstes Ziel sei die bestmögliche Versorgung von neurologischen Patienten im Allgäu und in Schwaben.   

Zahlreiche Fachvorträge auf Jubiläums-Event

Die Bandbreite der klinischen Arbeits-Schwerpunkte in der Neurologie ist groß. Dort werden auch komplexe Krankheitsbilder wie Bewegungsstörungen, ALS, Parkinson, Hirnhautentzündung oder Epilepsie behandelt. Beim gut besuchten Jubiläums-Symposium beleuchtete zum Beispiel Privatdozent Dr. Christoph Lichy, Chefarzt der Neurologie am Klinikum Memmingen, neurologische Störungen in der Schwangerschaft. Die Carotis-Stenose, eine Engstelle im Bereich der Halsschlagader, war das Thema des Vortrags von Prof. Dr. Rolf Kern, Chefarzt in Kempten.

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