varmeco

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DAV Kletterzentrum
Umnutzung statt Abriss – durch die Sanierung der ehemaligen Kläranlage in Kaufbeuren entsteht ein neues Kletterzentrum des Deutschen Alpenvereins (DAV). Regenerative Energien und die hygienische Trinkwassererwärmung stehen beim Umbau im Vordergrund.
Die früheren Faultürme dienen jetzt als Indoor-Klettertürme und das architektonische Highlight ist ein freistehender 14 Meter hoher Kletterturm im Außenbereich. Die Sanierung der alten Kläranlage steht kurz vor der Vollendung. Die Wahl des energetischen Konzepts der neuen Kletterhalle fiel schnell auf regenerative Energien. Die Heizung ist eine CO2-neutrale Kombination aus Solarenergie sowie Holzpellets und die Sanitäranlagen werden mit hygienisch einwandfreiem Trinkwarmwasser durch die Frischwassertechnik von varmeco versorgt. 36 m² Großflächenkollektoren hat diese in der Solaranlage verwendet. Die erzeugte Solarwärme wird vorrangig für die Heizung und außerdem für die Trinkwassererwärmung in den sieben Sanitärräumen mit jeweils vier Duschen für insgesamt etwa 4.000 Mitglieder und Sportkletterer mit Tageskarte genutzt. Um den erzeugten Solarertrag möglichst effizient und ohne hygienische Risiken in die Trinkwasserversorgungsanlage einzubinden, wurde die sogenannte „Frischwassertechnik“ der Firma varmeco zur Trinkwassererwärmung eingesetzt.

Warmwasser direkt ans Ziel

Ein System, das die bedarfsgerechte Erwärmung im Durchfluss erbringt. Erst bei Zapfung wird kaltes Trinkwasser auf die eingestellte Solltemperatur erwärmt. Die Erwärmung geschieht in einem Plattenwärmetauscher, der im Gegenstrom betrieben wird. Das „System 014 HG3“ von varmeco regelt und steuert die Pelletskesselanlage, deren Speicher 2.350 Liter umfasst, sowie die Solaranlage zur Versorgung der Flächenheizungen in allen Räumen, die Frischwassertechnik für die Warmwasserversorgung der Sanitäranlagen und die Lüftungsanlage. Alle Heizungskomponenten sind zu einem Gesamtsystem vernetzt und damit in der Lage, Wärme am jeweiligen Entstehungsort zu erfassen und ohne Umwege direkt dorthin zu bringen, wo ein entsprechender Bedarf besteht.
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