1,3 Millionen Übernachtungen

Neuer Tourismus-Rekord in Füssen

Symbolbild. Foto: Gerald B.  / pixelio.de
Das Ortsgebiet Füssen im Ostallgäu erreichte im Jahr 2016 erstmals die Marke von 1,3 Millionen Übernachtungen. Mit einem Plus in den Übernachtungen sowie den Gästeankünften folgt damit auch diese Region dem Wachstumstrend in der Tourismusbranche.

Das Allgäu ist bei Touristen so beliebt wie nie. Die gestiegene Nachfrage wirkt sich dabei auch auf die regionale Wirtschaft aus. „Die positive Entwicklung der letzten Jahre lässt den Tourismus-Partnern in Füssen den Freiraum, sich noch stärker als bisher auf die Qualitäts-Entwicklung der Angebote und touristischen Infrastruktur zu fokussieren“, so Tourismusdirektor Stefan Fredlmeier.

Füssen liegt vor bayerischem Tourismus-Durchschnitt

Insgesamt begrüßte Füssen im vergangenen Jahr 479.350 Gästeankünfte. Das ist ein Plus von knapp vier Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Und auch die Übernachtungs-Zahlen stiegen im Jahr 2016 auf eine Rekordhöhe an. Mit 1.339.192 Übernachtungen erreichte Füssen ein Plus von 4,09 Prozent. Mit diesen Zahlen liegt Füssen vor dem gesamt-bayerischen Durchschnitt und nur knapp hinter dem Anstieg im gesamten Allgäuer Raum. Wie bereits erwartet entfielen fast 70 Prozent der Übernachtungen auf die umsatzstarke Sommersaison von Mai bis Oktober.

Füssen auch für deutsche Touristen weiterhin attraktives Reiseziel 

Rund drei Viertel der Übernachtungen und über die Hälfte der Ankünfte entfielen dabei auf Touristen aus Deutschland. Die meisten Inlands-Urlauber kamen wie auch in den letzten Jahren aus Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Aber auch aus Hessen und Rheinland-Pfalz besuchten viele Gäste das Ostallgäu und Füssen.

Füssen bei Touristen aus Taiwan immer beliebter

Bei den Touristen aus dem Ausland kommen wie auch im Vorjahr die meisten Besucher aus China, der Schweiz und den USA. Der stärkste Zuwachs ist bei Gästen aus Taiwan zu verzeichnen. Mit einem Plus von rund 60 Prozent bei den Gästeankünften und knapp 50 Prozent Zuwachs der Übernachtungen ist ein klarer Trend aus dem Land in Ostasien erkennbar. Dagegen sind die Zahlen der Besucher aus Japan weiter rückläufig. „Das dürfte nicht nur in der japanischen Wirtschaftskrise seinen Grund haben. Die Japaner reagieren auch sehr sensibel auf Nachrichten über Terroranschläge in Europa“, so Fredlmeier.

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