Lünendonk GmbH – Gesellschaft für Information und Kommunikation

Lünendonk®: digitale Transformation wartet nicht

Die Digitalisierung schreitet weiter voran. Foto: Thorben Wengert / pixelio.de

Ein digitaler Wandel gelingt nur durch  Re-Organisation und eine neue Unternehmenskultur. Der Wertbeitrag der IT in Unternehmen steigt und wird durch Budgeterhöhungen unterstützt. Systemintegration und Hybrid Cloud sind Top-Themen der kommenden Jahre.

von Alexandra Hetmann, Online-Redaktion

Die Digitalisierung verändert die Strategien der Unternehmen dramatisch. Eine Weiterentwicklung sämtlicher Geschäftsprozesse wie auch der Unternehmensstrukturen ist daher unumgänglich. Das massive Datenmengenwachstum sowie die steigende Zahl an IT-Anwendungen rufen ebenfalls eine Situation des Umdenkens hervor. Die Daten verändern die Unternehmensprozesse und ermöglichen völlig neue Geschäftsmodelle. Stichworte sind hier Big Data, Cloud und Mobile.

Offenheit gegenüber digitalen Innovationen entscheidend

Eine engere Zusammenarbeit von Business und IT ist dabei der Schlüssel zum Erfolg. Der Chief Information Officer (CIO) gewinnt an Bedeutung. Künftig liegen diejenigen Unternehmen vorn, die sich von ihren althergebrachten Organisationsstrukturen lösen und sich digitalen Innovationen gegenüber öffnen. In seinem neuen Whitepaper „5 vor 12 – Die digitale Transformation wartet nicht“ hat sich das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Lünendonk® mit der Umsetzung des digitalen Wandels auseinandergesetzt. In fachlicher Zusammenarbeit mit arvato Systems entstanden, gibt es einen umfassenden Überblick über die digitale Transformation sowie Handlungsempfehlungen für eine erfolgreiche Umsetzung. 

Cloud und Mobile erhöhen den IT-Anteil an der Wertschöpfung

Immer kürzere Technologie- und Marktzyklen stellen für die verschiedensten Branchen eine große Herausforderung dar. Dennoch zeigt das Lünendonk®-Whitepaper: Es gibt viele erfolgreiche Beispiele für die Einführung digitaler Geschäftsmodelle – wenn auch in unterschiedlichen Digitalisierungs-Reifegraden. Die ganzheitliche Digitalisierung von Geschäftsmodellen lässt die Fachbereiche vermehrt auf Anwendungen setzen, die aus der Cloud bezogen werden. Dies erklärt eine Verdoppelung der IT-Anwendungen in den letzten fünf Jahren. Laut Lünendonk®-Studie „Der Markt für IT-Beratung und IT-Service in Deutschland“ planen CIOs, den Anteil der Anwendungen aus der Cloud auf 20 Prozent zu erhöhen. Gleichzeitig geben die befragten CIOs an, besonders stark in IT-Beratung und Systemintegration zu investieren. So sollen die Cloud-Lösungen in die klassischen IT-Systeme zu integriert werden. Hybride Cloud-Umgebungen werden folglich an Bedeutung gewinnen. Die Wertschöpfung der Unternehmen verlagert sich ebenso zusehends auf mobile Anwendungen in den Bereichen Unternehmenssteuerung, Vertrieb, Produktion sowie Leistungserbringung.

CIOs und Business rücken näher zusammen

Durch die Digitalisierung verändern sich auch die Rollen von Business und IT. Das Business denkt stärker technologisch, während die IT Know-how über Fachprozesse aufbaut. Fachbereiche und IT müssen sich künftig inhaltlich besser verstehen. Dies tangiert auch die Qualität der Zusammenarbeit. Insellösungen sollen bei der ganzheitlichen Projektplanung keine Option mehr darstellen. Stattdessen wird eine agile IT angestrebt, welche die Anforderungen des Business schnell umzusetzen weiß. 80 Prozent der von Lünendonk® befragten Unternehmen geben bereits eine gemeinschaftliche Umsetzung von IT-Projekten an.

Mario Zillmann: „Innovationsfähigkeit und Veränderungswillen“

Um ganzheitliche Strategien erfolgreich umsetzen zu können, wird ein kontinuierliches Voneinander-Lernen der Bereiche IT und Business unvermeidbar sein. „In den Bereichen Strategie, Organisation, Rolle der IT und Unternehmenskultur sehen wir Potenzial für Maßnahmen, um die digitale Transformation zu meistern“, analysiert Mario Zillmann, Leiter Professional Services bei Lünendonk® und Autor des Whitepapers, „unternehmensentscheider sollten die Realisierung eigener Strategien verfolgen und sich nicht auf politische Rahmenbedingungen verlassen. Wachstum und Überlebensfähigkeit ist nur durch Innovationsfähigkeit und Veränderungswillen möglich.“ Das unterstreicht auch Matthias Mierisch, Vorsitzender der Geschäftsleitung arvato Systems DACH: „Wichtig ist, dass die Herausforderung Digitalisierung von den Unternehmen aktiv angegangen wird. Bei unseren Kundenprojekten zeigt sich immer wieder, dass die digitale Transformation unzählige Möglichkeiten bietet. Diese Chancen müssen nur ergriffen werden.“

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