Gute Auslastung des Gewerbegebiets

Landrätin informiert sich über Lage in Oberostendorf

Bürgermeister Holzheu und Landrätin Maria Rita Zinnecker. Foto: Landratsamt Ostallgäu
Der letzte Gemeinde-Besuch brachte Landrätin Maria Rita Zinnecker nach Oberostendorf. Die kleine Gemeinde im Norden des Landkreises war bereits die 26. Station der Landrätin. Auch hier zeigte sich ein ähnliches Bild wie im restlichen Landkreis Ostallgäu.

„Ich bin jedes Mal beeindruckt zu sehen, wie dynamisch und lebendig die Gemeinden im Landkreis sind – da macht Oberostendorf überhaupt keine Ausnahme, im Gegenteil“, kommentierte Maria Rita Zinnecker ihren Besuch. Dabei machte sie sich auch persönlich ein Bild von den Fortschritten in der Gemeinde.

Gewerbegebiet fast voll, neues Wohnbaugebiet geplant

Bürgermeister Helmut Holzheu hatte zunächst im Gemeindezentrum die Fakten und aktuellen Themen des Ortes vorgestellt. So sei vor allem das Gewerbegebiet der Gemeinde sehr begehrt. Nur noch ein Platz stehe hier zur Verfügung. Die Planungen für das neue Rathaus der Gemeinde in der Dorfmitte seien ebenfalls schon weit vorangeschritten. Auch das neue Wohnbaugebiet ist gefragt. Es entsteht derzeit ein weiteres im Süden Oberostendorfs. Dieses fasst laut den Planungen knapp 2,3 Hektar Fläche, wie der Bürgermeister erklärte.

Oberostendorf verbessert Steuerkraft deutlich

Holzheu zeigte sich insgesamt sehr zufrieden mit der Entwicklung seiner vier Ortsteile umfassenden Gemeinde. Messbare Fortschritte machte Oberostendorf auch beim Schulden-Abbau. War die Gemeinde 2011 bei der Steuerkraft noch auf dem 33. Platz, belegte sie im Jahr 2016 den 16. Rang. „Das ist eine starke Leistung und spricht für die gute Arbeit von Bürgermeister und Gemeinderat“, erklärte auch Landrätin Zinnecker.

Landrätin besucht auch lokales Unternehmen

Nach der Diskussionsrunde im Rathaus unternahmen Zinnecker, Holzheu und viele Gemeinderäte eine Rundtour durch die Gemeinde. Eine der Stationen war die Firma Reico, europaweiter Vertreiber von Nahrungsergänzungs-Mitteln für Mensch und Tier. Das Unternehmen mit rund 40 Mitarbeitern erweitert derzeit sein Firmen-Gebäude. Auch der Geh- und Radweg zum neuen „Zentrum der Vereine“, der neue Hochwasser-Schutz für Gutenberg sowie das in der Bauausführung umstrittene Brückenbau-Projekt in Unterostendorf waren Teil der Tour. Beim Brücken-Bauwerk sagte Zinnecker zu, sich vermittelnd einzuschalten.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
nach oben