Empfang in Mühldorf am Inn

Kaufbeurer Katastrophenschutz erhält neues Fahrzeug vom Bund

Auf dem Blaulichtempfang. Foto: Bayerisches Staatsministerium des Innern für Bau und Verkehr
Der Freistaat Bayern investiert weitere 9,7 Millionen Euro in den Katastrophenschutz, der Bund beteiligt sich mit über 5,6 Millionen Euro. Von den 83 neuen Einsatzfahrzeugen für Feuerwehren und freiwillige Hilfsorganisationen ging eines auch an die Stadt Kaufbeuren.

Christa Geyrhalter, Katastrophenschutz-Beauftragte der Stadt Kaufbeuren, nahm das neue Fahrzeug für die Feuerwehr Kaufbeuren von Bayerns Innenminister Joachim Herrmann entgegen. Hermann übergab die 83 Fahrzeuge gemeinsam mit dem Parlamentarischen Staatssekretär aus dem Bundesinnenministerium, Dr. Günter Krings. „Wir haben heuer mehr als 9,7 Millionen Euro in die moderne Ausrüstung der bayerischen Einsatzorganisationen des Katastrophenschutzes investiert. Davon profitieren die Menschen in Bayern in Notfällen“, erklärte der Innenminister. Seinen Worten nach erfordert die Sicherheit der Bevölkerung im Freistaat einen gut ausgerüsteten, starken Katastrophenschutz.

Freistaat verstärkt Investitionen in die Wasserrettung

Bayern unternimmt laut Herrmann im Katastrophenschutz bereits seit Jahren große Anstrengungen für die Sicherheit der Bürger. So habe der Freistaat beginnend mit dem Doppelhaushalt 2009/2010 ein mehrjähriges Investitions- und Beschaffungsprogramm mit einem Volumen von 40 Millionen Euro aufgelegt. Bereits in den vergangenen Jahren konnte die Ausstattung des bayerischen Katastrophenschutzes aus diesen Mitteln weiter verbessert werden. Darüber hinaus hat die Staatsregierung ein neues Sonderinvestitions-Programm „Hochwasser“ aufgelegt. Unter den Neuanschaffungen befinden sich daher unter anderem 19 Mannschafts-Transportwagen der Wasserrettung samt dazugehörigen Anhängern sowie verschiedenste Gerätewagen.

Hermann dankt den Helfern

Beim Empfang in Mühldorf am Inn sprach der Innenminister aber auch den rund 470.000 bayerische Einsatzkräften seinen besonderen Dank aus: „Auch die besten Fahrzeuge nützen nichts ohne Menschen wie Sie, die mit großem Einsatz anpacken und ihren Mitmenschen in Notsituationen helfen. Dafür mein herzliches Vergelt’s Gott!“ Von den Einsatzkräften sind rund 450.000 ehrenamtlich aktiv. Kaum ein anderes Land der Bundesrepublik kann nach Herrmanns Worten eine so hohe Ehrenamtsquote vorweisen. „Ob bei der Bekämpfung der markanten Sturzfluten im letzten Jahr, beim Zugunglück von Bad Aibling oder zuletzt beim schrecklichen Busunfall nahe Münchberg auf der A9: die bayerischen Einsatzkräfte gehen stets mit großem Engagement und persönlichem Einsatz ans Werk und zeigen auch bei den schwierigsten Einsätzen Augenmaß sowie besonnenes, aber auch konsequentes Handeln. Die neuen Einsatzfahrzeuge weiß ich daher bei ihnen in den besten Händen“, so Joachim Hermann.

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