Zwei zentrale Neubauten

Kaufbeuren feiert Richtfest für „Grünes Zentrum“

Auf dem Richtfest fürs „Grüne Zentrum“ Kaufbeuren. Foto: Landratsamt Ostallgäu
Der Freistaat Bayern investiert knapp elf Millionen Euro in den Neubau des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und weitere vier Millionen in die neue Technikerschule. Am 6. November wurde das Richtfest für beide Neubauten gefeiert.

Gestern wurde in Kaufbeuren nach nur einem Jahr Bauzeit das Richtfest für den Neubau des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) sowie für den Neubau der Landwirtschafts- und Technikerschule gefeiert. Dabei investiert auch der Freistaat Bayern kräftig in Kaufbeuren. „10,8 Millionen Euro sind alleine für das neue Amtsgebäude eingeplant. Die Technikerschule des Landkreises fördern wir mit rund vier Millionen Euro“, sagte Bayerns Baustaatssekretär Gerhard Eck.

Zentrumsgedanke im Fokus

Zusammen mit dem Neubau des Bayerischen Bauernverbands und dem neuen Gebäude des Maschinenrings Ostallgäu entsteht in Kaufbeuren nach Ecks Worten ein ‚Grünes Zentrum‘. Dieses Konzept soll auch im Städtebau und in der Architektur sichtbar umgesetzt werden. „Amt und Schule stehen zusammen wie aus einem Guss und auch die Neubauten des Maschinenrings und des Bayerischen Bauernverbands stehen für den Zentrumsgedanken“, so Eck. „Hier entstehen qualitätsvolle, innovative Neubauten, die sehr gut miteinander harmonieren. Kaufbeuren darf sich auf das ‚Grüne Zentrum‘ freuen!“

Auf dem Richtfest fürs „Grüne Zentrum“ Kaufbeuren. Foto: Landratsamt Ostallgäu Auf dem Richtfest fürs „Grüne Zentrum“ Kaufbeuren. Foto: Landratsamt Ostallgäu

 

Neue Räume für Arbeitsalltag und Veranstaltungen

Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und die Landwirtschafts- und Technikerschule sind bisher zusammen im Zentrum von Kaufbeuren in angemieteten Räumen in der Heinzelmannstraße untergebracht. Wie Eck erklärte, sei der Sanierungsbedarf dort mittlerweile unverkennbar. Der Staatssekretär ist davon überzeugt, dass sich auch die Mitarbeiter auf das moderne Amtsgebäude freuen dürfen: „Hier entstehen helle Büroräume, in denen das Holz als Konstruktionsmaterial sichtbar bleibt und für eine angenehme Atmosphäre sorgt.“

Auch der Vorplatz und das gemeinsame Foyer sind laut Eck ein Gewinn für Schule und Amt. „Die beiden großen Veranstaltungsräume im Mittelbau können außerdem zukünftig gemeinsam genutzt und für große Veranstaltungen zusammengeschaltet werden“, erklärte der Staatssekretär.

Schwäbische Firmen maßgeblich an Neubauten beteiligt

Erfreut zeigte sich Eck auch darüber, dass der Löwenanteil der Planungs- und Bauleistungen durch in Schwaben ansässige Firmen erbracht wird: „Mit unseren Investitionen tun wir damit nicht nur etwas für das Stadtbild Kaufbeurens – wir sichern auch Arbeitsplätze in der Region.“

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