Neugestaltung geht voran

Kanalarbeiten der Fußgängerzone Kaufbeuren zu 80 Prozent fertig

Die Neugestaltung der neuen Fußgängerzone ist seit 18 Wochen im Gange. Foto: Stadt Kaufbeuren
Vor inzwischen 18 Wochen wurden die Bauarbeiten für die neue Fußgängerzone in Kaufbeuren in Angriff genommen. Damit ist das Projekt bei der Halbzeit angelangt. Das soll in den nächsten Wochen passieren.

„80 Prozent der Kanalarbeiten sind abgeschlossen“, berichtete Andreas Negele, Projektleiter bei der Abteilung Tiefbau bei der Stadt Kaufbeuren, in der vierten Informationsrunde zur Neugestaltung der Fußgängerzone am vergangenen Donnerstag. „Nach 18 Wochen Bauzeit sind wir jetzt ungefähr bei der Halbzeit angelangt“, erläuterte Negele weiter. Gut fünfzehn interessierte Bürger, Anwohner sowie Vertreter des Einzelhandels waren gekommen, um sich über den Stand der Arbeiten zu informieren.

Kanalarbeiten kurz vor dem Abschluss

Im Bereich der Kanalarbeiten sollen in den nächsten Wochen drei Örtlichkeiten erschlossen werden. Darunter sind das Kaisergäßchen, der Salzmarkt im Bereich von Optik Kutter bis zur Einmündung der Münzhalde auf Höhe von Walz sowie der Abschnitt vom Kemptener Tor bis zur Neuen Gasse. Am Salzmarkt auf Höhe der Buchhandlung Rupprecht sowie in der Schmiedgasse müssen nur noch die Hausanschlüsse verlegt werden. Das Klostergäßchen wird derzeit mit gebrauchten Pflastersteinen wieder gepflastert und soll noch vor dem historischen Fest „Lagerleben“ fertig sein.

Erster Baustellen-Bereich wird bald „staubfrei“

Negele merkte an, dass viele der Arbeiten momentan nicht sichtbar seien, da sie im Untergrund stattfinden. Er kündigte aber auch den ersten Bereich der Fußgängerzone an, der demnächst „staubfrei“ werden soll: der Abschnitt der Schmiedgasse von Hussel bis zu Lederwaren Geyrhalter. Hier soll ab 20. Juli asphaltiert und danach gepflastert werden.

Arbeiten für historisches Fest unterbrochen

Für das Lagerleben werden die Arbeiten unterbrochen. Ab Donnerstagmittag, 13. Juli bis einschließlich Tänzelfestmontag, 17. Juli werden die Arbeiten komplett ruhen.  Ein Team aus vier Mitarbeitern der Bauunternehmung Hubert Schmid wird eine Woche lang damit beschäftigt sein, die Vorbereitungen für das Lagerleben zu treffen. Alle Baugruben werden zugeschüttet, große Teile des Kirchplatzes werden freigeräumt. Lediglich die Baucontainer bleiben stehen. Auch die roten Teppiche, die im Zuge der Arbeiten ausgelegt wurden, werden für diese Zeit entfernt. Ab Dienstag, 18. Juli werden die Arbeiten an der Fußgängerzone fortgesetzt.

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