Landratsamt Ostallgäu

Berufsschule Ostallgäu erneut als MODUS-Schule ausgezeichnet

Remigius Kirchmaier und Dr. Peter Hell bei der Urkundenübergabe. Foto: Berufsschule Ostallgäu

Die Berufsschule Ostallgäu darf sich auch in den kommenden fünf Jahren MODUS-Schule nennen. Schulleiter Remigius Kirchmaier nahm in München die Ernennungsurkunde entgegen.

„Das ist eine große Wertschätzung für die Arbeit des Kollegiums an unserer Schule und gibt uns die Möglichkeit, die Schule gezielt weiterzuentwickeln“, sagt Kirchmaier. Die Berufsschule Ostallgäu ist nach Angaben des Kultusministeriums die bislang einzige Berufsschule in ganz Bayern, die diese Ernennung wiederholen konnte. 2011 hatte sie erstmals den Status verliehen bekommen.

Qualitätssigel für die Berufsschule Ostallgäu

Eine externe Kommission hatte die Schule jüngst besucht und festgestellt, dass sämtliche MODUS-Kriterien erfüllt sind. So wurden etwa „Offenheit für Veränderung“, „Systematik der Qualitätsentwicklung“, „Systematisches Monitoring“ oder „Interessensförderung“ untersucht. In nahezu allen Feldern wurde der Berufsschule Ostallgäu „Große Stärke“ oder „Stärke“ bescheinigt, was in einem fünfstufigen Bewertungsschema den Noten sehr gut und gut entspricht. „Der MODUS-Status ist ein Qualitätssiegel für die sehr gute Arbeit an der Berufsschule. Er zeigt, dass hier sehr viel für die Schülerinnen und Schüler getan wird“, sagt Landrätin Zinnecker, die der Schule „Vorbildcharakter“ attestiert.

MODUS-Status soll Qualität von Unterricht und Erziehung erhöhen

MODUES ermöglicht es der Schule, beispielsweise an Schulversuchen teilzunehmen. Schulen können auch in einem gewissen Rahmen von der Schulordnung abweichen oder die Schulleitung erweitern. Der Gedanke dahinter ist, dass sich die Schulen so noch effizienter steuern und entwickeln können. Der MODUS-Status bietet der Schule in ihrer Entwicklung viel Flexibilität: So wurden beispielsweise Hauswirtschafts- und Landwirtschaftsklassen gemeinsam beschult, um die gemeinsamen Schnittmengen der beiden Bereiche besser nutzen zu können.

Organisation und Qualitätsmanagement im Fokus

„Wir gestalten seit über zehn Jahren die Organisationsentwicklung und das Qualitätsmanagement für unsere Schule selbst. Das heißt, wir stimmen die dazugehörigen Maßnahmen auf unsere schulischen Wünsche, Bedürfnisse, Anforderungen und Herausforderungen ab“, sagt Andrea Eggebrecht, an der Berufsschule für die Schulentwicklung zuständig. „Die Arbeit in den obengenannten Bereichen liegt uns als Kollegium besonders am Herzen und wird in einer besonderen Atmosphäre an der Schule deutlich.“ Das Team der externen Kommission habe diese Atmosphäre sehr positiv erfahren und die tägliche Arbeit, die Bemühungen und das Streben mit einer sehr guten Beurteilung gewürdigt.

Weitere Projekte bereits in Planung

Die nächsten Schulversuche, an denen die Berufsschule nach der Ernennung teilnehmen will, sind eine „Zweijährige Integrationsmaßnahme an Berufsfachschulen“ für Geflüchtete. Auch die „Berufliche und gesellschaftliche Integration der geflüchteten Jugendlichen mit dem Schwerpunkt ‚Erstellung eines Konzepts zur beruflichen Integration‘“ ist geplant.

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