AnCeKa Vermögensbetreuungs AG

AnCeKa blickt auf erfolgreiches Geschäftsjahr 2016 zurück

Roland Geh, Vorstandsvorsitzender von AnCeKa. Foto: AnCeka Vermögensbetreuungs AG
Trotz schwieriger Aktien- und Zinsmärkte: Die AnCeka Vermögensbetreuungs AG mit Sitz in Kaufbeuren verzeichnet für das Geschäftsjahr 2016 das höchste Kunden-Volumen ihrer Geschichte.

So wurde das betreute Kundenvolumen von 205 Millionen Euro im Vorjahr auf 219 Millionen Euro gesteigert. Laut Roland Geh, Vorsitzender des Vorstands, konnten 8 Millionen Euro am Markt gewonnen werden. Der Rest kam durch Kurssteigerungen zustande. Die Bilanzsumme der AnCeKa stieg 2016 erstmalig über zwei Millionen Euro. „Die Eigenkapitalquote beträgt 75 Prozent und ist für die Belange der Gesellschaft mehr als ausreichend“, so Geh.

Starke Schwankungen auf dem Aktienmarkt

Das Jahr 2016 glich erneut einer Berg- und Talfahrt auf den Finanzmärkten. Diese Schwankungen wurden größtenteils entweder durch fundamentale Faktoren oder durch politische Ereignisse ausgelöst. So konnte man das Jahr 2016 in vier unterschiedliche Phasen unterteilen: Ängste um das Weltwirtschafts-Wachstum, Brexit, Branchen-Rotation und US-Wahl.

Der Jahresbeginn war geprägt von einer Phase starker Wertschwankungen. An den Weltbörsen gab es sogar einen historischen Fehlstart. Der DAX verlor in den ersten Monaten aufgrund der wirtschaftlichen Abschwächung in China fast 20 Prozent. Er sank von circa 10.700 auf unter 8.800 Punkte. Der DAX befand sich 2016 für 11 Monate im Minus. Die Lage verbesserte sich erst, als im Dezember Donald Trump überraschend zum neuen amerikanischen US-Präsidenten gewählt wurde. Der Dax schloss das Jahr 2016 mit einem Indexstand von 11.480 Punkten ab.

Strategische Ausrichtung als Erfolgsmodell

Roland Geh, Vorstandsvorsitzender, sieht den Erfolg in der strategischen Ausrichtung: „Wir agieren als Treuhänder und qualifizierter Ansprechpartner für unsere Kunden, hier dient eine gute Bilanz als zusätzliche Sicherheit für unsere Kunden.“ Auch die Aktionäre partizipieren wieder am Erfolg. Sie erhalten eine Dividende in Höhe von 0,5 Euro pro Aktie. Der verbleibende Bilanzgewinn wird auf das neue Jahr vorgetragen. Auf die Branche kommen auf Grund der nächsten Regulierungswelle in 2018 ganz erhebliche Investitionen in IT, Vertragswesen und Infrastruktur zu. „Mit dem Gewinnvortrag können wir rechtzeitig darauf reagieren und weiterhin eine hohe Beratungsqualität für unsere Kunden liefern“, so Ingo Schweitzer, Vorstandsmitglied.

Ausbildung hat hohen Stellenwert bei AnCeKa

Das Unternehmen beschäftigt derzeit 15 Mitarbeiter. Gerne würden die beiden Vorstände Geh und Schweitzer für 2017 und 2018 erneut jungen Schulabgängern einen Ausbildungsplatz zu Bankkaufleuten anbieten. Neben einen Ausbildungsplatz wird auch Studenten im Dualen-System in Verbindung mit der Hochschule Ravensburg ein Platz angeboten.

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