Neu-Aufstellung

Allgäuer Fleischer-Innungen fusionieren

Der neue Vorstand der Fleischer-Innung Allgäu. Foto: prb
Die Zahl der handwerklichen Fleischerei-Betriebe nimmt im Allgäu stetig ab – so auch in Kaufbeuren. Aus diesem Grund haben sich die Innungen Kaufbeuren-Marktoberdorf, Allgäu sowie Memmingen-Mindelheim und Füssen zur großen Fleischer-Innung Allgäu zusammengeschlossen.

Als starker Verbund wollen die ehemals regionalen Innungen nun eine erfolgreiche Zukunft für das regionale Fleischer-Handwerk sichern. Die Notwendigkeit dieser Fusion erklärten Obermeister Georg Greiff (Fleischer-Innung Memmingen-Mindelheim) und Obermeister Karl Schuster (bisherige Innung Allgäu). Die Fusion habe sich aus der geringer werdenden Zahl der handwerklichen Fleischerei-Betriebe im gesamten Allgäuer Raum ergeben.

Der Vorstand der neuen Fleischer-Innung Allgäu

So wurde im Rahmen der Versammlung auch der künftige Vorstand gewählt. Georg Greiff, der Obermeister der Fleischer-Innung Memmingen-Mindelheim, stellte sich für das Amt des Obermeisters der neuen Innung zur Verfügung und wurde einstimmig gewählt. Ihm stehen in seiner Position vier stellvertretende Obermeister aus jeder der bisherigen Innungen zur Seite. Diese sind Karl Schuster, Christian Fischbach, Elisabeth Schön und Richard Kaufmann. Den weiteren Vorstand bilden Lehrlingswart Willi Giray und Schriftführer Michael Böckle. Daneben sind auch Lutz Remig, Christian Maischberger, Rainer Höbel, Wolfgang Wirth und der Präsident der HWK Schwaben Hans-Peter Rauch, Teil des neuen Vorstands.

Neuer Obermeister will dem Verband Gehör verschaffen

Gemeinsam wollen die Mitglieder nun an einem Strang ziehen, um für das regionale Metzgerhandwerk etwas zu erreichen. Dieses Ziel verfolgt auch die Fusion der Innungen. Mit jetzt 75 Mitgliedern sei die Fleischer-Innung Allgäu sicherlich eine gewichtige Stimme im Verband und auch bei den Politikern, ist sich Obermeister Georg Greiff sicher. Dieser wolle er auch entsprechend Gehör verschaffen, versprach Greiff.

Mitglieder sollen von der Fusion profitieren

Dass die Fusion auch für die einzelnen Mitgliedes-Betriebe Vorteile mit sich bringt, erklärt Geschäftsführer Gottfried Voigt. So profitieren sie künftig beispielsweise von der gemeinsamen Verwaltung. Auch das gesamte Dienstleistungs-Angebot der Innung sowie der beiden Kreishandwerkerschaften Kempten und Memmingen-Mindelheim stehe den Mitgliedern künftig zur Verfügung. Voigt ermutigte die Mitglieder, dieses Angebot auch zu nutzen. Dies hob er vor dem Hintergrund hervor, dass sich durch entsprechende Beratung Fehler vermeiden ließen,  die kostspielig werden könnten.

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