Abgeordnetenbüro Alfred Sauter, MdL und Dr. Hans Reichhart, MdL

„Wohnungspakt Bayern“: Wie der Freistaat gegen den Wohnraummangel vorgeht

Symbolbild. Foto: berggeist007  / pixelio.de

Die beiden heimischen Landtagsabgeordneten Alfred Sauter und Dr. Hans Reichhart engagieren sich für den Wohnungsbau in Bayern. In diesem Rahmen bringen auch den „Wohnungspakt Bayern“ mit auf den Weg.

„Der Wohnungsbau in Bayern steht vor einer seiner größten Herausforderungen. Immer mehr Wohnungen haben den Status einer Sozialwohnung verloren. Wir brauchen erheblich mehr Wohnungen in allen Landesteilen und für alle Bevölkerungsteile", betonen Sauter und Dr. Reichhart. „Wir unternehmen alles, um dafür geeignete Rahmenbedingungen zu schaffen. Daher haben wir uns nachhaltig für den‘'Wohnungspakt Bayern' eingesetzt“, so die beiden Abgeordneten weiter.

Wohnungspakt Bayern“: 28.000 neue Mietwohnungen bis 2019 das Ziel

Der „Wohnungspakt Bayern“ basiert auf drei Säulen: einem staatlichen Sofortprogramm, einem kommunalen Förderprogramm und dem Ausbau der allgemeinen Wohnungsbauförderung. 28.000 neue staatlich finanzierte oder geförderte Mietwohnungen bis 2019 sind das Ziel. Hierfür stehen dem Freistaat rund 2,6 Milliarden Euro zur Verfügung. Außerdem sollen Investitionshemmnisse gezielt abgebaut werden.

Kurzfristig werden zunächst 3.300 Wohnungen für Flüchtlinge gebaut

Im Rahmen des staatlichen Sofortprogramms als erste Säule des Wohnungspakts plant und baut der Staat kurzfristig rund 3.300 Wohnungen für anerkannte Flüchtlinge. Hierfür stehen 70 Millionen Euro bereit.  Diese Wohnungen sollen mit reduziertem Wohn- und Baustandard sowie mit befristeter Standzeit auf staatlichen Grundstücken entstehen.

150 Millionen Euro für die Kommunen

Das kommunale Förderprogramm ist die zweite Säule des Wohnungspakts und  richtet sich an Kommunen und Kirchen, vor Ort Wohnraum zu schaffen. „Unser 4-Jahresprogramm beginnt ab 2016 und umfasst pro Jahr 150 Millionen Euro. Damit können wir jährlich mindestens 1.500 Wohnungen fördern“, so Dr. Hans Reichhart.

379,1 Millionen Euro für Wohnraumförderung in Bayern 2016

Die dritte Säule des Wohnungspakts Bayern ist der Ausbau der staatlichen Wohnraumförderung. „Mit einem 4-Jahresprogramm fördern wir 2016 zunächst 2.500 Mietwohnungsneubauten, die allen Sozialwohnungsberechtigten zur Verfügung stehen", erläutert Sauter. Dazu kämen zusätzlich rund 1.200 Wohnheimplätze für Studenten. „Die Zahl der neugebauten Sozialmietwohnungen soll dann in den Folgejahren kontinuierlich um jährlich 500 Wohnungen steigen“, kündigt Sauter an. Dazu wird die staatliche Wohnraumförderung im Jahr 2016 deutlich verstärkt: 59,1 Millionen Euro fließen aus Bundesmitteln, weitere 100 Millionen Euro stellt die BayernLabo aus Eigenmitteln zur Verfügung. „2016 steht uns damit ein Betrag von 379,1 Millionen Euro für die Wohnraumförderung zur Verfügung, den wir jährlich um weitere 56 Millionen Euro auf 547,1 Millionen Euro in 2019 erhöhen werden", erklärt Dr. Hans Reichhart.

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