Ichenhausen und Krumbach

Stadtentwicklung im Landkreis Günzburg erhält neue Zuschüsse

Der CSU-Landtagsabgeordnete Alfred Sauter. Foto: Bernhard Weizenegger
450.000 Euro erhält die Stadt Ichenhausen, 300.000 Euro die Stadt Krumbach. Dies teilen die heimischen Landtagsabgeordneten Alfred Sauter und Dr. Hans Reichhart sowie der hiesige Bundestagsabgeordnete Dr. Georg Nüßlein mit.

„Mit dem Programm 'Soziale Stadt' wird ein wichtiger Beitrag für eine soziale Stadtentwicklung in Ichenhausen, Krumbach und Neu-Ulm geleistet, die allen Bürgerinnen und Bürgern zugutekommen wird“, freut sich Alfred Sauter. „Gemeinsam mit den Ländern unterstützen wir damit die Städte und Gemeinden bei der Herausforderung, sich an die demografischen, ökonomischen und ökologischen Veränderungen städtebaulich anpassen zu können. Damit stärken wir auch die soziale Stadtentwicklung und das soziale Miteinander in unseren Quartieren“, fügt Georg Nüßlein, in Berlin als stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für die Städtebaupolitik verantwortlich, hinzu.

Ehemaliges SKY-Areal in Ichenhasuen wird neugestaltet

Die Stadt Ichenhausen erhält seit 2010 Zuschüsse aus dem Bund-Länder-Städtebauförderprogramm ‚Soziale Stadt‘ für die städtebauliche Sanierung der Altstadt. Bund und Freistaat stellten bisher über eine Million Euro Finanzhilfen zur Verfügung. Schwerpunkte in der Altstadt sind nach wie vor Gebäudesanierungen, die Aufwertungen des Wohnumfeldes sowie kleinere Freiflächengestaltungen. „Mit den für 2017 vorgesehenen Finanzhilfen von 450.000 Euro soll die Neugestaltung der öffentlichen Freiflächen im ehemaligen ‚SKY-Areal‘ an der Günzburger Straße unterstützt werden“, erklärt Alfred Sauter. Auf dem Gelände wird derzeit eine neue Wohnanlage gebaut. Nach einem städtebaulichen Rahmenplan sollen heuer an zwei Standorten im nördlichen Altstadtbereich u.a. durch Entkernungen großzügigere Wohnverhältnisse geschaffen werden. Über das kommunale Förderprogramm werden auch weiterhin private Maßnahmen zur Aufwertung des Stadtbildes unterstützt. Das geförderte Quartiersmanagement soll auch in diesem Jahr wieder vielfältige Aktionen zur Stärkung des sozialen Miteinanders begleiten.

Innenstadtflächen in Krumbach werden aufgewertet

Die Stadt Krumbach setzt die Stadtsanierung in der Altstadt seit 2008 im Bund-Länder-Städtebauförderprogramm ‚Soziale Stadt‘ fort. Schwerpunkt der bisherigen Förderung waren Sanierungen stadtbildprägender Einzelgebäude und die Aufwertung innerstädtischer Freiflächen. Dafür erhielt die Stadt Krumbach von Bund und Land bisher über 2,7 Millionen Euro Finanzhilfen. „In diesem Jahr werden der Stadt 300.00 Euro Finanzhilfen zur Verfügung gestellt. Mit diesen Fördermitteln kann die Stadt Krumbach vor allem die Umgestaltung der zentralen Karl-Mantel-Straße angehen. Das Hürbener Wasserschloss, das an der Karl-Mantel-Straße liegt und in dem die Volksmusikberatungsstelle des Bezirks Schwaben untergebracht ist, soll einen öffentlich nutzbaren Vorplatz und eine neue Gartengestaltung erhalten. Das Quartiersmanagement sowie das kommunale Förderprogramm für private Sanierungsmaßnahmen werden als wichtige Elemente der Stadtsanierung weiterhin unterstützt“, erläutert Dr. Hans Reichhart.

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