Firmenbesuch

Staatssekretär Pschierer zu Gast bei der Günzburger Steigtechnik

Staatssekretär Franz Josef Pschierer zu Gast bei der Günzburger Steigtechnik. Foto: Günzburger Steigtechnik
Die Günzburger Steigtechnik durfte kürzlich Wirtschaftsstaatssekretär Franz Josef Pschierer am Unternehmenssitz empfangen. Grund für den Besuch war unter anderem die Neuentwicklung des Mittelständlers: ein mobiler Sichtschutz für das Rettungswesen.

Wirtschaftsstaatssekretär Franz Josef Pschierer überzeugte sich vor Ort von der ausgereiften Neuentwicklung. Bei seinem Besuch wurde Pschierer von dem örtlichen Bundestagsabgeordneten, Dr. Georg Nüßlein, und von Alfred Sauter, Mitglied des Bayerischen Landtags, begleitet.

Günzburger Steigtechnik unterstützt das Technologiezentrum Augsburg

Der Staatssekretär würdigte insbesondere das Engagement der Steigtechnik Munk GmbH im Technologiezentrum Augsburg: „Forschung und Entwicklung sind für unsere mittelständischen Betriebe ein entscheidender Wettbewerbsvorteil. Die Rahmenbedingungen für den forschenden Mittelstand zu verbessern ist daher ein besonderes Anliegen der Bayerischen Staatsregierung. Das Technologiezentrum Augsburg ist daher ein wichtiger Standortfaktor, nicht nur für Schwaben sondern für ganz Bayern.“

Persönlicher Austausch vor Ort wird gut angenommen

„Es freut mich, dass sich Vertreter der Politik und insbesondere auch des Wirtschaftsministeriums für die Innovationen und auch die Herausforderungen des Mittelstands interessieren und informieren. Dieser persönliche Austausch mitten im Geschehen vor Ort ist auch mir wichtig und ich bin überzeugt, dass so die Belange des Mittelstands besser verstanden werden und es uns letztendlich hilft, wettbewerbsfähig zu bleiben“,  so Geschäftsführer Ferdinand Munk anlässlich des Besuchs.

Staatssekretär besucht Fertigung der Günzburger Steigtechnik

Im Rahmen eines Betriebsrundgangs konnten die Besucher einen Blick auf in der Fertigung befindliche Sonderkonstruktionen werfen. Diese Anlagen liefert das Unternehmen beispielsweise für die Wartung von Nutz- und Schienenfahrzeugen, für die Luftfahrt oder auch für zahlreiche Anwendungen in der Industrie oder für Außenanlagen. Ein weiteres großes Standbein hat die Günzburger Steigtechnik in der Rettungstechnik. Dazu zählen Steigtechniklösungen wie Feuerwehrleitern und Rettungsplattformen wie auch das Wachstumssegment Transportlogistik mit mobilen Rollcontainern.

Gute Entwicklung der Region ist der „Verdienst der vielen Unternehmen“

„In Schwaben liegt die Arbeitslosenquote aktuell bei drei Prozent. Im Landkreis Günzburg sogar bei 2,1 Prozent und damit deutlich unter der bayernweiten Quote von 3,2 Prozent. In den vergangenen Jahren lag das Wirtschaftswachstum über dem bayerischen Durchschnitt und deutlich höher als in anderen Teilen Deutschlands. Das zeigt, wie dynamisch sich unsere Region entwickelt. Das ist zum einen auf eine Politik zurückzuführen, die die Weichen richtig gestellt hat. Es ist aber vor allem das Verdienst der vielen Unternehmen, die immer wieder mit innovativen Produkten und Dienstleistungen auf sich aufmerksam machen“, unterstrich Pschierer abschließend.

Mobiler Unfallsichtschutz zur Unterstützung von Rettungskräften

Grund für den Besuch des Staatssekretärs war unter anderem das neue Produkt des Unternehmens. Die Günzburger Steigtechnik hat einen mobilen Unfallsichtschutz für Feuerwehren und das Rettungswesen entwickelt. Dieser soll sowohl Retter als auch Opfer während Rettungseinsätzen vor neugierigen Blicken schützen. Deshalb hat der Mittelständler ein modulares Arbeitsdielen-System, das in Rollcontainern oder im Logistikfahrzeug der Feuerwehr mitgeführt wird, entwickelt. In wenigen Minuten errichten so zwei Personen eine stabile Sichtschutzwand. Die modularen Plattformelemente sind auch als Arbeitspodeste oder Rettungsplattform flexibel einsetzbar.

Der neue Unfallsichtschutz. Foto: Günzburger Steigtechnik Der neue Unfallsichtschutz. Foto: Günzburger Steigtechnik

 

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