Landratsamt Günzburg

Mehr Mobilität für den Landkreis Günzburg: Flexibus baut sein Angebot aus

Ausbau der Mobilität durch Flexibus. Foto: Viktor Mildenberger / pixelio.de

Das Rufbussystem Flexibus ist seit seiner Einführung im Landkreis Günzburg ein erfolgreiches Projekt. Damit dies auch weiterhin so bleibt, werden die wachsenden Anforderungen der Bürger ernst genommen. Mit einem Ausbau des Angebots steigt die Mobilität für den ländlichen Raum. 

von Julia Rißler, Online-Redaktion

Es gibt viele Möglichkeiten die Infrastruktur im ländlichen Raum auszubauen. Ein sehr erfolgreiches Konzept ist das Projekt Flexibus im Landkreis Günzburg. Seit dem Jahr 2012 bietet der Flexibus den allen Einwohnern der Region eine bessere Verkehrsanbindung. Die Anforderungen hinsichtlich Mobilität steigen jedoch immer weiter an. Mit dem attraktiven Rufbussystem wurde bereits ein erster Schritt zur flächendeckenden Mobilität geleistet. Nun soll das bestehende System weiter ausgebaut und optimiert werden. Ab dem 1. Juli 2015 ist es möglich von einzelnen Orten am Rand eines Flexibusgebiets auch zum Zentrum des benachbarten Flexibus zu fahren.

Flexibus reagiert auf Wünsche der Bürger

Mit der Einführung des Projekts Flexibus wird das Angebot der Fahrstrecken weiter optimiert.Der Landkreis Günzburg und die Betreiberunternehmen haben sich das Ziel gesetzt, für die Bedürfnisse ihrer Fahrgäste auch zukünftig ein offenes Ohr zu haben.  So hat es häufiger Anfragen geben, ob die Möglichkeit besteht auch von Randorten eines  Flexibusknotens in das Zentrum des benachbarten Knotens zu fahren. Damit war unter anderem der Ausbau der Teilstrecke Ellzee nach Ichenhausen gemeint. Die Fahrgäste äußerten, dass diese Verbindung nicht in Ichenhausen, sondern erst in Neuburg oder Krumbrach enden sollte.

Ausbau des bisherigen Streckenangebotes

Seit Dezember letzten Jahres ist es entschieden. Der Kreisausschuss hat den Bürgern der Region die Möglichkeit eingeräumt von Randzonen auch in benachbarte Flexibusgebiete zu fahren. Das Angebot des Rufbussystems konnte für mehrere Strecken erweitert werden. Neben der schon länger bestehenden Verbindung von Ursberg nach Thannhausen kann nun auch von Rettenbach / Harthausen und Limbach nach Günzburg zu fahren. Von Goldbach / Hammerstetten / Kleinbeuren kann nach Jettingen und Burgau gefahren werden. Ebenfalls nach Jettingen sowie den Ortsteil Ried führt nun die Verbindung von Burtenbach und Oberwaldbach. Von Edelstetten kann Thannhausen erreicht werden. Neuburg und Krumbach sind jetzt auch von Hausen / Stoffenried, Heubelsburg / Ellzee / Brandfeld und Ried / Behlingen mit dem Flexibus zu erreichen.

Erweiterung ist in der Testphase bis Februar 2016

Die aktuellen Streckenerweiterungen gelten vorerst bis zum 29. Februar 2016. Bis dahin soll getestet werden, ob und in welchem Umfang die neuen Angebote von den Fahrgästen genutzt werden. Zudem soll der Betrieb des Flexibus weiterhin auch aus wirtschaftlicher Sicht ein Erfolg bleiben. Wie der restliche öffentliche Personennahverkehr finanziert sich der Flexibus nicht nur durch die Kunden über die Fahrkarten. Der Landkreis zahlt pro Fahrkarte einen Anteil  im Wege der sog. Tarifauffüllung dazu.

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