BBS Reisen Brandner GmbH | Brandner Unterallgäu AG

BBS und Brandner Unterallgäu: Busunternehmen steuern gemeinsam in die Zukunft

Karl Brandner und Josef Brandner arbeiten wieder eng zusammen. Foto: BBS/Brandner Unterallgäu

Nach 52 Jahren getrennter Wege fahren BBS und Brandner Unterallgäu wieder zusammen. Die beiden Bus-Unternehmen stammen aus demselben Familienbetrieb, das 1926 gegründet wurde. Josef Brandner (BBS) und Karl Brandner (Brandner Unterallgäu) führen nun wieder beide Linien zusammen. Damit wollen sie die Betriebe zukunftssicher machen.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

Mit der BBS Reisen Brandner GmbH aus Günzburg und der Brandner Unterallgäu AG aus Ottobeueren schließen sich zwei Familien-Unternehmen zusammen, die einer gemeinsamen Firma entsprangen. Nun wollen Josef Brandner (BBS) und Karl Brandner (Brandner Unterallgäu) ihre Betriebe wieder enger zusammen bringen und kooperieren. Nach 52 Jahren fahren die Buslinien nun wieder gemeinsam.

Gemeinsam sicher in die Zukunft

„Wir wollen beide Betriebe zukunftssicher machen“, erklärt Josef Brandner die Motivation hinter der Kooperation. „Ziel ist, dass wir in einem zunehmend harten Wettbewerbsumfeld zusammen ein größeres gemeinsames Unternehmen weiterentwickeln und die neuen Möglichkeiten der Innovation in den Geschäftsfeldern der Touristik sowie der Mobilität 4.0 nutzen“, bestätigt auch Karl Brandner.

BBS und Brandner Unterallgäu versprechen: Arbeitsplätze bleiben erhalten

Das Management-Team von BBS Brandner Bus Schwaben wird ab sofort aktiv in die Leitung bei Brandner Unterallgäu einsteigen. Deren Vorstand Karl Brandner wiederum steht künftig dem Aufsichtsrat der Brandner Unterallgäu AG vor. Er tritt zudem im operativen Tagesgeschäft etwas kürzer. Für die Mitarbeiter besteht kein Grund zur Sorge: Die Arbeitsplätze an allen Betriebsstandorten in Babenhausen, Günzburg, Krumbach, Ottobeuren sowie Thannhausen werden erhalten bleiben. „Unsere Mitarbeiter und deren Engagement sind für unsere beiden Familien elementar, um auch in Zukunft eine positive Unternehmensentwicklung zu erreichen“, so Josef und Karl Brandner. Durch den Zusammenschluss entsteht eine Unternehmensgruppe mit circa 140 Omnibussen und zahlreichen Kleinbussen. Insgesamt werden diese von mehr als 300 Mitarbeitern betreut werden.

Busunternehmen ergänzen sich – BBS und Brandner Unterallgäu mit verschiedenen Kompetenz-Schwerpunkten

Synergien nutzen – auch dies liegt BBS und Brandner Unterallgäu am Herzen. „Der Zusammenschluss lag auf der Hand, weil unsere Unternehmen eine hohe Übereinstimmung in wichtigen Segmenten aufweisen“, so Josef Brandner. BBS hat seine Stärken in der hohen Innovationskraft. Dazu zähl beispielsweise die Günzburger Mobilitätsdrehscheibe, aber auch das 2011 prämierte FLEXIBUS-System. Dies konnte flächendeckend im Landkreis Günzburg eingeführt werden. Brandner Unterallgäu sticht dagegen im Kleinbusverkehr hervor. Dieser ist vor allem zwischen Ulm und Füssen aktiv. „Beide Unternehmen haben eine klare Ausrichtung“, so Karl und Josef Brandner, „es stehen Zuverlässigkeit und Sicherheit im Vordergrund, die regelmäßig im Rahmen des Qualitätsmanagements nach DIN EN ISO 9001:2008 geprüft werden.“ Darüber hinaus verfügen beide Unternehmen seit langem über das jährlich neu nachzuweisende Zertifikat „Sicherer Busbetrieb“ und „Sicherer Behinderten- und Krankentransfer“.

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