Standort Donauwörth beteiligt

Wichtiger Großauftrag: Airbus liefert 140 Flugzeuge nach China

Airbus Helicopters Donauwörth. Foto: Airbus Helicopters
Dabei handelt es sich um 100 Flugzeuge des Kurzstrecken-Flugzeugs A320 und 40 Langstrecken-Maschinen des Typs A350. Für letztere werden wichtige Bausteine in Schwaben gefertigt – unter anderem am Airbus-Standort in Donauwörth.

Der kürzlich beschlossene Deal ist für Airbus wichtig, denn: China gilt als einer der wichtigsten Märkte für den Flugverkehr. Hier wird enormes Wachstumspotential erwartet. Derzeit geht Airbus davon aus, dass das Aufkommen jedes Jahr um circa 4,4 Prozent ansteigen wird. Großaufträge wie dieser sichern auf lange Sicht auch die Arbeitsplätze vieler Beschäftigter in Schwaben.

Nordschwaben, Augsburg, Allgäu: Aufträge für A350 sichert Standorte

Airbus Helicopters fertigt am Standort Donauwörth jährlich über 4.000 Passagier- und Frachttüren für Flugzeuge, unter anderem für die Airbus A350. Auch für die Liebherr-Aerospace Lindenberg GmbH mit Sitz in Lindenberg im Allgäu ist Airbus wohl einer der wichtigsten Kunden: Wesentliche Teile der Flugsteuerung und des Bugfahrwerks des A350 werden dort hergestellt. Mit Premium AEROTEC sitzt zudem ein wichtiger Airbus-Standort in Augsburg. Dort werden unter anderem die Seitenschalen für den A350 gefertigtErst am 22. Mai fiel zudem der Startschuss für die neue Montage-Linie an der Haunstetter Straße. Diese ist besonders für die Herstellung der Heck-Sektion des A320 von Airbus wichtig. Sie kann nun schneller und mit weniger Logistik-Aufwand erfolgen.

Große Veränderungen bei Airbus Helicpoters

Speziell der Airbus-Standort Donauwörth befindet sich derzeit im Wandel. So entwickelt Airbus Helicopters neue Strategien für die Herstellung künftiger Hubschrauber-Typen. Zuvor wurden die Programme an den Standorten in Deutschland und in Frankreich streng voneinander getrennt. Nun ist das Ziel, mehr gemeinsame deutsche und französische Produkte auf den Markt zu bringen.

Standorte werden spezialisiert

Dabei ist auch geplant, in den nächsten drei Jahren Teile der Entwicklung nach Frankreich zu verlagern. Umgekehrt werden wiederum auch Funktionen nach Schwaben verschoben. Was genau dabei auf den Standort Donauwörth zukommt – sprich: was aufgegeben wird und was neu hinzukommt – steht derzeit aber noch nicht fest. Ziel ist es, die einzelnen Standorte zu spezialisieren und so als Konzern effizienter und wettbewerbsfähiger zu werden.

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