Forschung und Innovation

Steuerliche Förderung: BVMW fordert Entlastung des Mittelstands

Michael Heilig, BVMW-Beauftrager. Foto: BVMW
Michael Heilig vom Bundesverband mittelständische Wirtschaft fordert eine steuerliche Forschungsförderung für Unternehmen. Auch Firmen aus dem Donau-Ries sollen davon profitieren.

BVMW-Präsident Mario Ohoven und Prof. Dr. Marcus Baumann, Vorsitzender der Landesrektorenkonferenz der Fachhochschulen in Nordrhein-Westfalen und Rektor der FH Aachen, wollen Forschung und Innovation fördern. Beide haben auf der Bundestagung des BVMW in Berlin eine Kooperations-Vereinbarung zur Stärkung von Forschung und Innovation unterzeichnet. Vorrangig geht es dabei um eine engere Zusammenarbeit von Mittelstand und Fachhochschulen.

Wichtiges Thema auch für Nordschwaben

„Wir hier in der Region im Wirtschaftsdreieck Bayerisch Schwaben, Mittelfranken, Ostalb begrüßen, dass der Bundesverband mittelständische Wirtschaft und die Fachhochschulen eine Kooperation zur Förderung von Forschung und Innovation eingegangen sind", so Michael Heilig vom Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW).

„Deutschland hinkt hinterher“

„Andere Länder sind dabei, uns auf der Innovationsspur zu überholen“, warnt Michael Heilig. „Allein 28 der 34 OECD-Staaten haben schon eine steuerliche Forschungsförderung, während Deutschland hier massiv hinterher hinkt. Es ist höchste Zeit, dass die Politik begreift, dass wir den Anschluss verlieren, wenn nicht bald etwas passiert“. „Wir erwarten als Mittelstand eine schnelle Entscheidung der neuen Bundesregierung für die dringend notwendige steuerliche Förderung von Forschung und Entwicklung in den mittelständischen Betrieben und für eine solche extrem wichtige Deutsche Transfergemeinschaft“, so Heilig. „Die Deutsche Transfergemeinschaft und die steuerliche Förderung von Forschungs- und Entwicklungsausgaben sind unverzichtbare Instrumente, um den Rohstoff der Zukunft, nämlich Invention und Innovationen zu fördern“, betonte der regionale Verbandsverantwortliche.

Unternehmen sollen so gestärkt werden

„Auch in unserer Region könnte durch eine steuerliche Forschungsförderung viel bewegt werden. Gerade die vielen kleinen und mittleren Unternehmer bei uns treiben Innovationen voran und sichern dadurch Arbeitsplätze. Eine steuerliche Forschungsförderung hilft dem Mittelstand, weiterhin das Rückgrat der deutschen Wirtschaft zu sein. Wir brauchen ein unkompliziertes und unbürokratisches Vorgehen“, so Michael Heilig. Um die Wirtschaft in Nordschwaben zu stärken, veranstaltet der BVMW zudem regelmäßig Netzwerktreffen. Zuletzt folgten rund 80 Unternehmensvertreter aus dem Wirtschaftsdreieck Bayerisch Schwaben, Mittelfranken und Ostalb der jüngsten Einladung von Michael Heilig.

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