Zuwachs in der Fahrzeugflotte

Stadt Nördlingen erweitert den Fahrzeugpool um ein E-Fahrzeug

Die Verwaltung hat den Fahrzeugpool um ein E-Fahrzeug erweitert. Foto: Stadt Nördlingen
Der städtische Fahrzeugpool wurde um ein Fahrzeug mit Elektroantrieb ergänzt. Der Renault ZOE, eines der meistverkauften E-Fahrzeuge bundesweit, wird nun von Verwaltungs-Mitarbeitern für tägliche Dienstfahrten genutzt.

Mit einer Reichweite von 400 Kilometern sei er für die täglichen Dienstfahrten, insbesondere für die Mitarbeiter des Tanzhauses, geradezu prädestiniert. Das betonte Oberbürgermeister Hermann Faul bei der Indienststellung. Dies sei zudem ein weiterer Schritt zur Reduzierung von Schadstoffemissionen.

Ladestation in Tiefgarage installiert

Im Vorfeld hatte Matthias Schwarz, Staatlich geprüfter Berater für Elektromobilität, die Verwaltung bei der Anschaffung beraten. Das Fahrzeug wurde bei der Nördlinger Firma Sens gekauft und steht auf einem reservierten Platz in der Tiefgarage Klösterle. Dort ist im Untergeschoss eine absperrbare Ladestation installiert, an der das städtische Fahrzeug aufgeladen werden kann. Oberbürgermeister Faul freut sich, dass das neue Elektroauto gerade für die kurzen Dienstfahrten im Stadtgebiet Nördlingen und der angrenzenden Region geradezu ideal ist.

E-Mobilität gilt als richtungsweisend

Das Thema Elektromobilität spielt eine zunehmende Rolle. Deutlich wurde dies auch auf der DONAURIES Ausstellung. Die Verbrauchermesse findet vom 6. bis 10. September 2017 in Donauwörth statt. Über 350 Aussteller sind vor Ort – unter ihnen auch die Lechwerke AG und erdgas schwaben. Beide legen ihren Fokus auf die Elektromobilität und das Fahren der Zukunft.

Mehr Ladestationen für Bayerisch-Schwaben

Bis zum Frühjahr 2018 will die Lechwerke AG außerdem insgesamt 67 neue Ladestationen für Elektroautos in Bayerisch-Schwaben eröffnen. Damit würde die bisherige Anzahl verdoppelt werden. Unter den 67 neuen Anlagen sind auch 19 Gleichstrom-Schnellladesäulen geplant.

Wichtiger Meilenstein

Dieses Vorhaben fördert das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur mit rund 720.000 Euro aus dem Bundesprogramm Ladeinfrastruktur. „Seit vielen Jahren bringen wir mit der Elektromobilität die Energiewende auf die Straße und engagieren uns für den Aufbau von Ladestationen in der Region. Denn eine flächendeckende Ladeinfrastruktur ist für den Erfolg der Technologie ganz entscheidend“, so Norbert Schürmann, LEW-Vorstandsmitglied. „Unser erfolgreicher Förderantrag ist dabei ein wichtiger Meilenstein. Mit Unterstützung des Bundesverkehrsministeriums können wir nun der Elektromobilität in der Region einen weiteren, enormen Schub verleihen.“

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