Stärkere Vermarktung

So will der Landkreis Donau-Ries regionale Händler stärken

Landrat Stefan Rößle und Konversionsmanagerin Barbara Wunder. Foto: Heike Burkhardt, Landratsamt Donau-Ries
Regionale Einzelhändler haben es oft nicht leicht, sich auf dem Markt zu behaupten. Um Abhilfe zu schaffen und die Händler zu unterstützen, hat das Dorfladen-Netzwerk Donau-Ries mehrere Projekte und Aktionen auf den Weg gebracht.

Das Dorfladen-Netzwerk im Landkreis Donau-Ries hat sich mittlerweile zum dritten Mal getroffen. Im Fokus des Netzwerks stehen vor allem die regionalen Produkte aus dem Landkreis Donau-Ries sowie deren Vermarktung. So wird Anfang Juli eine regionale Einkaufswoche stattfinden und das regionale Einkaufsregal als feste Institution in den Dorfläden starten.

„Uns geht es vor allem um Bewusstseins-Bildung beim Verbraucher“

Mit der Einkaufswoche wird auch das regionale Einkaufsregal offiziell gestartet. Dieses Einkaufsregal in jedem Dorfladen enthält ausgewählte regionale Produkte aus dem Landkreis Donau-Ries. Konversionsmanagerin Barbara Wunder dazu: „Uns geht es vor allem um Bewusstseins-Bildung beim Verbraucher. Mit dem Kauf von regionalen Produkten wird die regionale Wertschöpfung erhöht. Damit unterstützten wir aktiv unsere Heimat.“

Gemeinsamer Internet-Auftritt der regionalen Händler

Zusätzlich präsentieren sich die Dorfläden in einem gemeinsamen Onlineauftritt auf dem Regionalportal des Landkreises Donau-Ries. Auf der Internetseite sind alle Dorfläden mit ihren Öffnungszeiten, Ansprechpartnern und regionalen Produkten zu finden. Auch besondere Aktionen, Informationen und zusätzliche Angebote für Kunden werden dort dargestellt. Landrat Stefan Rößle betonte bei seinem Grußwort, wie wichtig die Dorfläden als Institutionen vor Ort seien. Rößle dazu: „Es freut mich, dass so viel engagierte Bürger diese wichtigen Institutionen mit Leben füllen und sich so aktiv am Netzwerk beteiligen. Das ist eine gute Sache!“

Regionale Netzwerke erarbeiten lokale Strategien

Das Dorfladen-Netzwerk bringt die Akteure und Engagierten der Dorfladen-Initiativen in der Region an einen Tisch. Bisher existieren in den Gemeinden Alerheim, Amerdingen, Daiting, Huisheim, Megesheim, Rögling, Tagmersheim und Wolferstadt insgesamt acht genossenschaftlich organisierte Dorfläden. In Fünfstetten und Oberndorf wird gerade am Konzept und der Eröffnung geplant. Gerade in regionalen Netzwerken können passgenaue lokale Strategien mit allen Akteuren erarbeitet werden, betont Konversionsmanagerin Barbara Wunder. So werden in regelmäßigen Abständen aktuelle Bedarfe diskutiert, aber vor allem auch konkrete Projekte besprochen.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
nach oben