Weihnachtsspende

HPC spendet 46.000 Euro für Bau einer Schule in Afrika

Stefan Rößle, Arno Bartels und Dr. Andreas Kopton. Foto: Simon Kapfer, Landratsamt Donau-Ries
Als weiterer Geldgeber im Landkreis Donau-Ries wird die Harburger Firma HPC eine Schule in Afrika errichten. Es ist bereits das neunte Projekt dieser Art, das auf diese Weise umgesetzt werden kann.

Am Montag, den 4. Dezember, wurde die Entscheidung vonseiten des Unternehmens offiziell bekanntgegeben. „Mit diesem großartigen Projekt können wir Kindern eine Perspektive für ihre Zukunft bieten“, zeigte sich der Kaufmännische Leiter Arno Bartels begeistert.  

„Statt einer Flasche Wein schenken wir eine Perspektive“

In dem Harburger Unternehmen mit rund 550 Mitarbeitern herrschte von Beginn an große Einigkeit, sich an den von Landrat Stefan Rößle angeregten kommunalen Entwicklungshilfeprojekten zu beteiligen: „Die Entscheidung, eine Schule zu bauen, war schnell und einstimmig gefallen“, erklärte Vorstand Dr. Andreas Kopton: „Statt zu Weihnachten Flaschen mit Wein zu verschenken, bieten wir Kindern eine echte Perspektive.“

Landratsamt will zehn Schulen in Afrika bauen

Landrat Stefan Rößle zeigte sich von der schnellen Hilfsbereitschaft der Firma HPC begeistert. Damit ist das neunte Schulbauprojekt in Afrika durch Spenden aus dem Landkreis Donau-Ries auf den Weg gebracht: „Vielen Dank für Ihre Unterstützung. Damit kommen wir unserem Ziel ‚Zehn Schulen für Afrika‘ wieder ein Stück näher. Sie helfen dabei, Kindern Perspektive und die Möglichkeit zu bieten, sich in ihrer Heimat etwas Eigenes aufzubauen.“

Investition in Bildung

Die HPC-Schule wird etwa 46.000 Euro kosten und mit Hilfe der Stiftung Fly & Help im togolesischen Dorf Fobenga entstehen. Der Gründer der Stiftung, Reiner Meutsch, hat inzwischen weltweit mehr als 150 Schulen errichtet. Dabei wird gemeinsam mit regionalen Firmen gebaut. Zudem wird sichergestellt und vor Ort überprüft, dass die Schule mindestens 20 Jahre lang ausschließlich für den Unterricht für Kinder genutzt wird.

Fertigstellung der Schule für Sommer 2018 geplant

Die Schule bietet insgesamt 250 Schülerinnen und Schülern neben Klassenräumen auch sanitäre Anlagen und Möblierung. Bereits im Sommer 2018 soll sie fertiggestellt werden. Bislang werden die Kinder in einem provisorischen Bretterverschlag unterrichtet, der weder vor Wind und Wetter noch vor der Sonne Schutz bietet. Dr. Andreas Kopton und Arno Bartels wollen sich voraussichtlich vor Ort auch selbst ein Bild von ihrem Projekt machen, wenn die Schule fertiggestellt ist.

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