BVMW Bundesverband mittelständische Wirtschaft Unternehmerverband Deutschlands e.V.

BVMW startet Unternehmerkreis „Integration von Flüchtlingen in Schwaben“

Gruppenbild aller Teilnehmer der BVMW-Veranstaltung. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Mit Bildergalerie: Die anhaltende Migrationsbewegung stellt Deutschland vor immer mehr Herausforderungen. Diese jedoch als Chance zu verstehen und nutzen, dabei möchte der BVMW aus dem Donau-Ries helfen. Zusammen mit der imu augsburg GmbH & Co. KG lud der Verband deshalb Unternehmen und Verbände aus der Region nach Augsburg ein.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

Als Initiator der Auftaktveranstaltung „Initiative Unternehmerkreis zur aktiven Integration von Flüchtlingen in Schwaben“ möchte die Beratungsgesellschaft und der Bundesverband mittelständische Wirtschaft, Unternehmerverband Deutschlands e.V. (BVMW) Unternehmen und Flüchtlinge näher zusammenbringen. Dabei unterhält der Verband aus dem Donau-Ries auch Unterstützung von der imu augsburg GmbH & Co. KG. In den Räumlichkeiten der Unternehmensberater trafen sich rund 30 Verbandsvertreter und Unternehmer, um über Lösungen und Möglichkeiten zu diskutieren.

Rege Beteiligung am Netzwerktreffen sendet positives Signal

„Es ist nicht unbedingt so einfach, doch wer will, der kann auch einen Schritt weiter gehen“, leitete Dr. Stefan Enzler von IMU die Veranstaltung ein. Zusammen mit seinen beiden Kolleginnen sammelte er bei einer Vorstellungsrunde zunächst die Erwartungen der Teilnehmer des Unternehmerkreises. Unter diesen waren unteranderem Vertreter der Wirtschaftsjunioren, der AOK, der DEKRA Akademie, der Arbeitsagentur, der Regio Wirtschafts GmbH und der Stadt Augsburg. Auch Michael Heilig und Richard Lang vom BVMW beteiligten sich tatkräftig am Netzwerktreffen. Die hohe Teilnehmerzahl stimmt sowohl IMU als auch BVMW zufrieden.

Kontakte knüpfen, Ängste verlieren

Ziel der gestrigen Veranstaltung war es, Wege zum Aufbau und zur Nutzung von Kontaktbörsen zwischen Unternehmen und Flüchtlingen zu finden. Ein reger Austausch – auch zwischen den Organisationen – sollte dabei die Grundlage spielen. Die Bauer Unternehmensgruppe aus Weilheim stellte in einem Erfahrungsbericht allen Teilnehmern die Erkenntnisse aus ihrem Betrieb dar. Die Gäste hatten dabei Gelegenheit, konkrete Fragen zu stellen und aus erster Hand Informationen über den genauen Ablauf zu erhalten. Dies umfasste auch die rechtlichen Bedingungen. Am wichtigsten sei jedoch, die Berührungsängste abzubauen und den Kontakt auch ganz bewusst zu suchen.

BVMW setzt sich für mehr Kontakte im Mittelstand ein

Mit ihrem 10-Punkte-Plan machte der BVMW schon im September vergangenen Jahres auf seine Forderungen bei der Flüchtlingsthematik aufmerksam. In dem neu gegründeten Unternehmerkreis sollen Themen wie „Einbeziehung des Mittelstandes in der Flüchtlingsproblematik“ oder auch „Informationskampagnen für Unternehmen“ nun konkretisiert werden. Der Einfluss politischer Entscheidungen auf den unternehmerischen Alltag sei schließlich hoch. Michael Heilig sprach vom Mittelstand als „Basis und Motor der wirtschaftlichen Entwicklung“. Ohne ihn gehe nichts in Deutschland. Umso wichtiger sei es also, dass Klein- und Mittelbetriebe ihre Interessen gegenüber der Politik artikulieren und durchsetzen können.

Alle Bilder finden Sie hier.

Flüchtlings-Integration: BVMW und IMU starten Unternehmerkreis
Auf der BVMW und IMU Auftaktveranstaltung zum neuen Unternehmerkreis. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
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