Sperrungen bis Mitte Juli

B25-Verlegung: Straßensperren im Donau-Ries

Symbolbild. Foto: Rainer Sturm / pixelio.de
Vor rund einem Jahr waren die Bauarbeiten für die Verlegung der B25 bei Fremdingen im Donau-Ries ins Stocken geraten. Inzwischen sind die Arbeiten jedoch soweit fortgeschritten, dass die südliche und nördliche Anbindung an die bestehende B25 hergestellt werden kann. Dafür kommt es jedoch zu Sperrungen.

Im Zusammenhang mit der Anbindung wird auch die B25 zwischen Fremdingen und der Landkreisgrenze an der St1076 vorgenommen. Hierfür wird die B25 auf Höhe der Anbindung nach Raustetten sowie ab dem nördlichen Ortsende bis zur Landkreisgrenze voll gesperrt. Die Vollsperrungen ist seit Montag den 29. Mai in Kraft und wird voraussichtlich bis zum 14. Juli 2017 aufrechterhalten.

Fremdingen nicht mehr über die B25 erreichbar

Entsprechende Umleitungen für die Zeit der Sperrung sind eingerichtet. So wird der Durchgangsverkehr in Fahrtrichtung Norden bei Wallerstein über die St/L1060 nach Zöbingen und weiter über die L1070 und die L/St 2020 nach Dinkelbühl umgeleitet. In Gegenrichtung erfolgt die Umleitung des Durchgangs-Verkehrs ab Dinkelsbühl über die St2218, die St2221 und die B466 über Wassertrüdingen und Oettingen nach Nördlingen. Fremdingen wird während der Sperrungen nicht mehr über die B25 erreichbar sein. Die Zufahrt nach Fremdingen ist dann nur noch über die St2214 von Oettingen sowie von Nördlingen kommend über die Kreisstraßen DON5 von Maihingen und die DON12 möglich.

Raustetten ist über die B25 und die DON13 von Marktoffingen über Geislingen und Ellrichsbronn erreichbar. Die Zufahrt zum Grünhof und Asphaltmischwerk ist vom nördlichen Ortsrand möglich und wird entsprechend des Baufortschrittes laufend angepasst.

Geogen belasteter Aushub verzögert Bauarbeiten

Die B25 ist eine hochfrequentierte Straße, die bislang direkt durch Fremdingen hindurchführt. Rund 2.000 Menschen leben in der Gemeinde im Donau-Ries. Im Rahmen der Bauarbeiten wurde allerdings geogen belasteter Aushub festgestellt, weshalb sich die Arbeiten verzögert haben. Das Staatliche Bauamt Augsburg, das Landratsamt Donau-Ries sowie das Wasserwirtschaftsamt Donauwörth suchte dann gemeinschaftlich nach einer Lösung. Das Ergebnis war, dass die Aushubarbeiten durch einen Gutachter begleitet wurden. Auf diese Weise konnte das anfallende Material individuell bewertet und entsprechend gehandelt werden.

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