Agentur für Arbeit

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Geldscheine
Agentur für Arbeit veröffentlicht „Lohnatlas“. Die Statistik veranschaulicht die Median-Bruttoeinkünfte nach Regionen und Branchen.

Dass es auf regionaler Ebene deutliche Einkommens-Unterschiede gibt, zeigt jetzt eine Veröffentlichung der Bundesagentur für Arbeit. In dem vorliegenden Zahlenwerk der Arbeitsagentur über Einkommens-Unterschiede werden die Median-Bruttoeinkünfte aus dem Jahr 2009 nach Regionen und Branchen ausgewiesen.

Vergleich der Einkünfte: Bayern auf dem sechsten Platz

Wie der Lohnatlas der Agentur für Arbeit zeigt, belegt Bayern mit einem durchschnittlichen Einkommen von 2.779 Euro den sechsten Platz. Dieser wurde beim Vergleich der Einkünfte von sozialversicherungs-pflichtigen Vollzeit-Beschäftigten (ohne Auszubildende) ermittelt. Höhere Einkünfte erwirtschaften Arbeitnehmer in Hamburg, Hessen, Baden-Württemberg, Bremen und Nordrhein-Westfalen. Bundesweit liegt der Mittelwert im Einkommens-Vergleich bei 2.676 Euro. Am wenigsten wird mit 1.907 Euro in Mecklenburg-Vorpommern verdient.

Bundesweit höchstes Einkommen in der Energie-Versorgung

Im Landkreis Donau-Ries beträgt das Median-Einkommen 2.721 Euro. Im Landkreis Dillingen haben die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer 2.605 Euro in der „Lohntüte“. Bayerischer Spitzenreiter im Einkommens-Vergleich ist Erlangen-Stadt mit 3.852 Euro. Mit monatlich 2.213 Euro ist Coburg dem Lohnatlas zufolge bayernweit der Landkreis mit dem geringsten Einkommen.

In der Differenzierung nach Branchen werden in den folgenden Branchen bundesweit die höchsten Brutto-Einkommen erzielt: Das Brutto-Einkommen in der Energie-Versorgung beträgt 4.278 Euro. Die Finanz- und Versicherungs-Dienstleistungsbranche ist mit 4.020 Euro dabei. Mit 3.848 Euro Brutto-Einkommen steht der Bereich Information und Kommunikation auf dem dritten Platz.

Was heißt Median-Einkommen?

Für das Median-Einkommen ist nicht die Summe der Einkommen entscheidend, sondern deren Verteilung auf die einzelnen Personen. Es ist das Einkommen desjenigen, der genau in der Mitte stünde, wenn sich alle Personen nach ihrem Einkommen sortiert in einer Reihe aufstellen würden. Das Median-Einkommen bildet somit die Verteilung besser ab. Im Vergleich zum arithmetischen Mittel wird der Median so nicht durch alle Einkommens_Werte bestimmt – das vermeidet Verzerrungen durch sehr niedrige oder sehr hohe Einkommen.

Informationen zur Einkommen-Statistik

Die Einkommens-Statistik wird ab sofort jährlich erhoben und veröffentlicht. Die ausführlichen Daten mit einem „Lohnatlas“ gibt es im Internet unter www.statistik.arbeitsagentur.de bei den statistischen Analysen.

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