Baufortschritt

Landratsamt Dillingen feiert Richtfest für Hauptgebäude-Anbau

Das Richtfest zur Erweiterung des Landratsamtes. Foto: Landratsamt Dillingen
Der neue Teil des Hauptgebäudes des Landratsamts hat sein Richtfest gefeiert. Die Bauarbeiten befinden sich im Zeit- und Kostenrahmen und gehen gut voran.

Landrat Leo Schrell dankte dem Planungsteam und den ausführenden Unternehmen für ihre hervorragende Arbeit. „Dadurch befindet sich die Maßnahme sowohl im Zeitplan als auch im Kostenrahmen“, sagte Schrell. Mitte Oktober sollen die Rohbauarbeiten abgeschlossen sein. Vor zwei Wochen konnte mit dem Einbau der Fenster begonnen werden. Zudem sind die Rohinstallationen im Bereich Heizung, Lüftung und Sanitär sowie Elektro angelaufen.

Derzeitiger Stand ist vielversprechend

Im Rahmen der Sitzung des Kreisausschusses wurden Landrat Leo Schrell, die Mitglieder des Gremiums sowie die Architekten und Fachplaner über den Stand im März der Baumaßnahme informiert. Für das Gebäude hat der Kreisausschuss ein Kostenbudget von rund 5,48 Millionen freigegeben. Nach den erfolgten Ausschreibungen konnte dieser Wert bislang um rund 270.000 Euro unterschritten werden.

Wichtige Fachbereiche kehren zurück

Durch die Baumaßnahme erfährt das Hauptgebäude des Landratsamts eine Erweiterung um ein fünf-stöckiges Bürogebäude plus Kellergeschoss. „Damit ist es möglich, unsere ausgelagerten Fachbereiche wie das Gesundheitsamt, das Jugendamt und die Asylsachbearbeitung an den Standort des Hauptgebäudes des Landratsamts zurück zu verlagern und Synergien zu nutzen“, begründet Schrell die Maßnahme. Das Gebäude soll im Oktober 2018 bezugsfertig sein. Daran wird sich die energetische Sanierung des Hauptgebäudes anschließen. Um in dieser Zeit einen geordneten Dienstbetrieb gewährleisten zu können, dürfen die Mitarbeiter den Erweiterungsbau bereits benutzen.

Verbesserung des Energieverbrauchs spielt eine wichtige Rolle

Landrat Leo Schrell betonte darüber hinaus, dass bei der Planung des Erweiterungsbaus des vor allem auch auf eine Verbesserung des Energieverbrauchs des Gebäudes geachtet worden sei. So erhält der Erweiterungsbau des Landratsamts eine 24 Zentimeter umfassende Außendämmung mit vorgehängter Fassade. Außerdem wird eine dezentrale Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung eingebaut. Eine sogenannte Betonkern-Temperierung der Decken soll insbesondere in den Sommermonaten für Kühlung in den Büros sorgen. „Damit erreichen wir insgesamt einen KfW-55-Standard“, erläuterte Schrell.

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