Ausbildungsstart in Gundelfingen

Josef Gartner bildet 23 eigene Fachkräfte aus

Bei Josef Gartner haben 23 neue Azubis und zwei duale Studenten ihre Ausbildung gestartet. Foto: Josef Gartner
Gemeinsam waren die neuen Azubis im Klettergarten. Foto: Josef Gartner
Gut ausgebildete Fachkräfte sind die Basis eines erfolgreichen Unternehmens. Aus diesem Grund setzt die Josef Gartner GmbH auch auf die Ausbildung eigener Fachkräfte. Umso größer ist die Freude, dass zum 1. September insgesamt 23 neue Azubis und zwei duale Studenten ihr Berufsleben in Gundelfingen starteten.

Der 1868 gegründete Fassadenbauer setzt als Traditionsunternehmen auf die Ausbildung eigener Fachkräfte. In diesem Jahr stellte Gartner zwei angehende Industriekaufleute, elf Konstruktionsmechaniker, acht technische Systemplaner in Gundelfingen und zwei weitere in Würzburg sowie zwei duale Studenten ein. Aktuell sind somit rund 90 junge Menschen in Ausbildung bei Gartner beschäftigt, darunter auch zahlreiche Trainees. 

Erstmalig zwei duale Studenten nach dem Ulmer Modell

Neu ist, dass in diesem Jahr zwei duale Studenten für das sogenannte Ulmer Modell begrüßt werden können. Das Ulmer Modell kombiniert ein Maschinenbaustudium im Schwerpunkt Konstruktion und Entwicklung mit einer Ausbildung zum Konstruktionsmechaniker. Nach viereinhalb Jahren hat der Absolvent eine abgeschlossene Berufsausbildung und einen Bachelor of Engineering in der Tasche.  

Teambildende Maßnahmen im Klettergarten

Die Berufsstarter sollen bei Gartner nicht nur fachlich qualifiziert werden, sondern auch soziale und personale Kompetenzen aufbauen. Um sich nach den ersten Arbeitstagen noch besser kennenzulernen, unternahmen die Azubis am Donnerstag, 7. September, einen Ausflug in den Klettergarten und zu einem spannenden Kommunikations- und Selbstverteidigungstraining.

Steigende Zahl an Ausbildungsverträgen

Immer mehr junge Menschen entscheiden sich für eine Ausbildung. So verzeichnet sowohl die Handwerkskammer für Schwaben (HWK) als auch die Industrie- und Handelskammer Schwaben (IHK) eine steigende Zahl an Ausbildungsverträgen. Insgesamt 3.189 junge Menschen treten zum neuen Ausbildungsjahr eine Berufsausbildung im schwäbischen Handwerk an. Das bedeutet knapp sieben Prozent oder rund 200 Verträge mehr als im vergangenen Jahr. 

Bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) Schwaben wurden bis Ende August rund 8.029 Ausbildungsverhältnisse eingetragen. Besonders freut die Kammer die hohe Zahl an Hochschulzugangs-Berechtigten, die sich zu einer Ausbildung entschlossen haben. Insgesamt sind es 1,4 Prozent mehr abgeschlossene Verträge als noch beim Ausbildungsstart 2016.

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