Deutscher Gewerkschaftsbund

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„Das ist das Mindeste: Faire Löhne gute Arbeit, soziale Sicherheit!“, so rufte der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) zum gestrigen Tag der Arbeit auf.

Laut der Augsburger Allgemeinen bemängelte  DGB-Kreisvorsitzende Antonie Schiefnetter in einer Pressemitteilung: „In Teilen der Wirtschaft konnte die Krise dank des Einsatzes der Arbeitnehmer gemildert werden – der Respekt dafür ist bis heute ausgeblieben.“ Indes sei genau das Gegenteil eingetreten mein die DGB-Kreisvorsitzende weiter: „Bundesregierung und Arbeitgeber weiten Niedriglöhne, befristete Jobs und unsicher Arbeit immer weiter aus.“ Einen allgemein gesetzlichen Mindestlohn und gleiche Bezahlung in der Leih-Arbeit lehnten sie dagegen ab. Die DGB Kreisvorsitzende meinte ebenso, dass sich die Arbeitgeber aus der solidarischen Finanzierung der sozialen Sicherungs-Systeme verabschiedet hätten. Das nachdem ihnen der Gesetzgeber die Türen geöffnet hat.

Deutschland in Schieflage

Die Kluft zwischen Arm und Reich wird laut der DGB immer größer. Schiefnetter, DGB-Kreisvorsitzende, weiter: „Nicht wir haben über unsere Verhältnisse gelebt, sonder Spekulanten, Manager und Banken. Die Finanzmärkte müssen wirksam reguliert werden. Die Verursacher endlich ihren Beitrag zur Bekämpfung der Krisenfolgen und für unseren Sozialstaat leisten.“ Der falsche Weg sei der Euro-Plus-Pakt. Seine tiefen Einschnitte in unser soziales Sicherungs-System starten einen Frontal-Angriff auf die Rechte der Arbeitnehmer.

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit

Die Arbeitnehmer-Freizügigkeit werde in Europa begrüßt. Mobilität müsse aber unter fairen Bedingungen gestaltet werden, meint die DGB-Kreisvorsitzende. „Entsandte Beschäftigte dürfen nicht als Lohndrücker missbraucht werden. Auch für sie muss gelten: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit.“

Flexibler Übergang in die Rente

Laut der Augsburger Allgemeinen sind die Forderungen des DGB an die Bundesregierung: der gesetzliche Mindestlohn von 8,50 Euro die Stunde. Gleichen Lohn für gleiche Arbeit für Stamm- und Leih-Beschäftigte. Arbeit, die eine Familie ernährt. Flexibler Übergang in die Rente. Eine solidarische Bürger-Versicherung im Gesundheits-System und in der Pflege mehr Eigenbeteiligung statt Kopfpauschalen.

DGB demonstriert für seine Forderungen

Aus diesem Grund demonstrierte die DGB am 1. Mai für eine gerechte soziale Ordnung. „Mit guter Arbeit, fairen Löhnen und sozialer Sicherheit für alle“ sagt die DGB-Kreisvorsitzende. Die DGB möchte eine neue Ordnung auf dem Arbeitsmarkt.

Weitere Informationen: www.dgb.de

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