Mehr Kapazitäten

BSH Hausgeräte eröffnet neuen Produktions-Standort in Polen

Michael Schöllhorn, Adam Grehl, Maciej Bador und Matthias Ginthum bei der Fabrikeröffnung in Polen. Foto: BSH Hausgeräte
Im 50. Jubiläumsjahr befindet sich die BSH Hausgeräte auf Wachstumskurs. Das Unternehmen, das unter anderem einen Produktionsstandort in Dillingen unterhält, feierte kürzlich die Eröffnung von zwei Fabriken in Polen.

In der Stadt Wroclaw (Breslau) haben kürzlich zwei neue Fabriken ihre Arbeit aufgenommen. So wurden neue Kapazitäten geschaffen, um die Wachstums-Strategie der BSH zu unterstützen. Das Unternehmen wird so jedes Jahr zusätzlich rund zwei Millionen Geräte produzieren.

BSH ist der führende Hausgerätehersteller in Polen

In Polen verfügt die BSH nun über Fabriken für die Bereiche Wäschepflege, Geschirrspülen, Kochen, Kühlen sowie kleine Hausgeräte und ist damit der größte und führende Hausgerätehersteller des Landes. In den neuen Anlagen in Wroclaw plant die BSH jährlich rund zwei Millionen Backöfen und Kühlgeräte zu produzieren. Ein Großteil der hergestellten Geräte ist für den Export vorgesehen, vor allem nach Westeuropa.  

Neue Fabriken sollen Wettbewerbsfähigkeit der BSH stärken

Mit Gästen aus Politik, Wirtschaft sowie Vertretern der Belegschaften aus Polen und Deutschland wurde der Standort feierlich eröffnet. Dabei betonte Chief Markets Officer (CMO) der BSH, Matthias Ginthum, dass der Standort Polen für die BSH in Europa eine zentrale Rolle spielt. Die neuen Fabriken ergänzen die positive Entwicklung der weltweit stärksten Region Europa auf der einen Seite. Auf der anderen Seite profitiert das Land Polen vom konstanten und vielfältigen Engagement der BSH. So gibt es bereits Produktionsstätten in Lodz und Rzeszów sowie einen Standort in Warschau. Dr. Michael Schöllhorn, Chief Operations Officer (COO) der BSH, dankte zudem den Mitarbeitern für ihren Einsatz in den vergangenen Jahren. Beide Fabriken sollen die Wettbewerbsfähigkeit der BSH weiter stärken und zum Aufbau von Kompetenzen im Bereich Industrie 4.0 beitragen. 

BSH-Produktionsverbund umfasst 43 Fabriken

Die sechs deutschen Fabriken in Bad Neustadt, Bretten, Dillingen, Giengen, Nauen und Traunreut arbeiten eng mit den ausländischen Standorten zusammen. Sie agieren dabei als Kompetenzzentren in ihrer jeweiligen Produktkategorie. Vom Aufbau weiterer Produktionskapazitäten im Ausland profitieren dadurch nicht nur die Konsumenten, sondern auch die deutschen Standorte. So unterstützen diese mit ihrem Know-how unter anderem bei der Fabrikplanung, Schulung der Mitarbeiter sowie Bereitstellung von Anlaufteams. Zu dem Aufbau der neuen Fabriken in Polen haben die Standorte Giengen und Traunreut maßgeblich beigetragen. Der globale Produktionsverbund der BSH umfasst nun insgesamt 43 Fabriken.

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