Kommentar

Wer kennt wen? So verändern Netzwerke Augsburg

Martin Sailer und Peter Kragler auf dem A3 Netzwerktreffen am 23. Juni 2017. Foto: Weingarten / B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Bisweilen hat Augsburg noch immer den Ruf eines „großen Dorfes“, in dem jeder jeden kennt und – vor allem im Vergleich zu anderen Großstädten – wenig los ist. Doch wer der Stadt deshalb weniger zutraut, dem sei gesagt: Schau einmal genauer hin.

Augsburger ist kleiner, ruhiger, in vielerlei Hinsicht vielleicht auch weniger spektakulär als andere Großstädte. Immer wieder hört man, dass es vieles eben doch nur in München gibt: Die Karriere-Chancen, die kulturellen Highlights, das Gefühl von Leben in der Stadt. Doch stimmt das wirklich?

Denn Augsburg verändert sich. Dieser Prozess wurde vor Jahren angestoßen, er ist langsam und schleichend, doch er reißt viele mit sich. Der Wandel ist überall spürbar und auch sichtbar, sei es in den baulichen Veränderungen oder im Einwohner-Zuwachs, den die Stadt erlebt. Auch auf den zahlreichen Veranstaltungen, auf denen die Köpfe der Region zusammenkommen, merkt man: Es herrscht eine neue Energie. Es passiert so viel in Augsburg – und sehr viele Menschen wollen diese Veränderungen aktiv mitgestalten.

Summer-Networking zum 15-jährigen Jubiläum des aiti-Park

Ein Beispiel dafür, wie groß dieser Wille ist, ist die schiere Anzahl der Menschen, die für diese Treffen zusammenkommen. Vom Netzwerken im Golfclub Augsburg an einem Freitagnachtmittag konnte auch die kilometerlange B17-Baustelle die zahlreichen, gut gelaunten Teilnehmer nicht abhalten. Für das Summer Networking im aiti-Park am vergangenen Donnerstag kamen rund 200 begeisterte Vertreter aus Wirtschaft und Politik zusammen. Ein weiterer Höhepunkt in den nächsten Wochen wird sicherlich das IHK Sommerfest sein.

Wer noch Zweifel an dem Potential Augsburgs hat, weiter zu wachsen, der schaue sich die Bilderstrecken zu den Events genauer an. Die gute Laune und die tolle Energie vor Ort sind förmlich greifbar. Was darauf mit Sicherheit folgen wird, sind konstruktive Diskussionen, gute Geschäfte und eine lebendige Dynamik für einen starken Wirtschaftsraum.

Business-Golfen beim A3 Netzwerktreffen

Das macht viel Freude, sind es doch die Früchte harter Arbeit, die dort sichtbar sind. Es macht aber vor allem auch Lust darauf, die Aufbruchs-Stimmung zu nutzen und den Wirtschaftsstandort Augsburg weiterzuentwickeln. Für ein erfolgreiches Gelingen ist diese Motivation ja eigentlich schon die halbe Miete.

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