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Wagner-Showroom von TOPSTAR: mit Bürostühlen gegen den Fachkräftemangel

Bernd Wiedmann und Johannes Altstetter von TOPSTAR im Wagner-Showroom. Foto: B4B SCHWABEN
Der Wagner-Showroom in der Augsburger Maxstraße. Foto: B4B SCHWABEN
Der Wagner-Showroom in der Augsburger Maxstraße. Foto: TOPSTAR
Der Wagner-Showroom in der Augsburger Maxstraße. Foto: TOPSTAR

Jeder kennt ihn, den typischen bayerischen Wirtshausstuhl von Wagner. B4B SCHWABEN besuchte die Wohlfühl-Marke des Unternehmens TOPSTAR in der Augsburger Maxstraße. Gegen den Trend hat sich das Unternehmen für die Innenstadt-Lage entschieden – und der Erfolg gibt ihm recht.

von Rebecca Weingarten, Online-Redaktion

Der Wagner-Showroom liegt mitten im Herzen der Augsburger Innenstadt. Die Lage lohnt sich für TOPSTAR. „Der Showroom wird stark frequentiert, vor allem, seit die Maxstraße fertiggestellt ist. Die wenigsten würden wohl nach Langenneufnach rausfahren, um sich einen Stuhl anzusehen“, erklärt Johannes Altstetter, Marketing Manager der TOPSTAR GmbH. „Wir befinden uns hier wirklich in einer prominenten Innenstadtlage“, ergänzt Bernd Wiedmann, Sales Manager der TOPSTAR GmbH. „Es gibt keine bessere Lage“, stimmt Altstetter zu.

Wagner-Showroom in der Innenstadt: In prominenter Lage gegen den Trend

Der vielfache Versuch, die Innenstädte zu beleben, kommt nicht von ungefähr. Der Trend geht in eine andere Richtung. Immer öfter entscheiden sich Unternehmen dafür, „auf der grünen Wiese“ neu zu bauen. Sie setzen auf Fläche, bieten zahlreiche Parkmöglichkeiten und neue, moderne Gebäude. „Den Platz ‚auf der grünen Wiese‘ haben wir schon an unserem Stammsitz in Langenneufnach“, erklärt Johannes Altstetter. „In der Innenstadt kann man auch mal kurz vorbei schauen, ohne erst ins Auto steigen und weit fahren zu müssen. Unsere Produkte muss man wahrnehmen, man muss sie erleben, um sie schätzen zu können“, weiß Bernd Wiedmann.

Geschichte und Moderne spielen bei Wagner eine Rolle

Im Wagner-Showroom in der Maxstraße bietet TOPSTAR individuelle Beratungsgespräche an. Wenn der Kunde etwas kaufen möchte, verweisen die Mitarbeiter an den zuständigen Fachhandel. Das sind in der Region Kutscher+Gehr, Segmüller und Möbel Inhofer. Im Showroom ist der Altbau deutlich sichtbar. Vor allem im zweiten Teil, im Kellergewölbe, ist die Original-Struktur erhalten geblieben. „Wir vereinen Geschichte, Tradition, Moderne und Design. Das wird in unseren Produkten und auch in den Räumlichkeiten in der Maxstraße sichtbar“, erklärt Bernd Wiedmann.

In Langenneufnach fing alles an

Bereits 1949 stellte Moritz Wagner in Langenneufnach im Landkreis Augsburg Holzstühle für die Gastronomie her. Sein Sohn Michael Wagner führte die Vision des Unternehmens weiter und befasste sich 1976 erstmals mit der Entwicklung von Bürodrehstühlen. Im Oktober 1976 gründeten Michael Wagner und seine Frau Christine Wagner die Firma TOPSTAR. Inzwischen beschäftigt das Unternehmen rund 450 Mitarbeiter am Sitz in Langenneufnach.

Mittelständisches Unternehmen reagiert auf veränderte Anforderungen

Die Sitzkultur hat sich im Zuge des digitalen Wandels geändert. Menschen sitzen heute rund 14 Stunden am Tag. Viele leiden an Rückenschmerzen, die zum Teil chronisch sind. „Unsere Entwicklungsabteilung in Langenneufnach arbeitet eng mit verschiedenen Gesundheitsexperten zusammen“, so Johannes Altstetter. Das patentierte Dondola-System fördert nachweislich die Gesundheit durch Beweglichkeit. So kräftigt es beispielsweise die Rückenmuskeln. Als mittelständisches Unternehmen kann TOPSTAR flexibel auf die Bedürfnisse des Marktes reagieren. Derzeit verbucht TOPSTAR Umsatzzahlen in Höhe von rund 100 Millionen Euro. „Wir haben auf dem Markt einen Vorsprung, den wir natürlich unbedingt ausbauen wollen“, so Sales Manager Bernd Wiedmann.

Interior Bereich zunehmend wichtig für Wagner

Als Teil der veränderten Sitzkultur ist auch die Umgebung, in der Menschen sitzen, anders. Die Unternehmenskulturen haben sich geändert und mit ihnen auch die Anforderungen an die Sitzmöbel. „Viele sitzen in der Früh in einem anderen Bürostuhl als am Nachmittag“, erklärt Johannes Altstetter, „gleichzeitig wird der Wohlfühlfaktor immer entscheidender.“ „Unternehmen wie Google setzen hier oftmals die Maßstäbe. Um Fachkräfte zu finden und gute Mitarbeiter auch in der Peripherie zu halten und zu motivieren, muss das Gesamtkonzept stimmen“, ergänzt Bernd Wiedmann. Neben dem Office Bereich wird der Interior Bereich zunehmend wichtiger für Wagner. Im Januar dieses Jahres stellte Wagner erstmals die neue Kollektion vor. Seitdem steigt die Nachfrage stetig. „Der Interior Bereich wird für uns von steigender Bedeutung sein“, ist Sales Manager Bernd Wiedmann überzeugt.

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