Schenker Deutschland AG

Terror in Brüssel: Schenker meldet verschlossene Transportwege

Symbolbild. Foto: matchka  / pixelio.de

Brüssel unter Schock: Nach den Terror-Anschlägen hält das Nachbarland den Atem an. Auch die Wirtschaft ist tief betroffen. Transporte nach, von und in Brüssel sind bis auf Weiteres nicht möglich, meldet DB Schenker. Land-, Luft- und Seeweg sind vorläufig geschlossen.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

Das öffentliche Leben in Belgiens Hauptstadt Brüssel ist zum Stillstand gekommen. Fast wie unter einem „Lock Down“ realisiert die Stadt nach und nach was geschehen ist. Nach den Terror-Anschlägen an Flughafen und U-Bahn geht nichts mehr seinen geregelten Weg. Auch DB Schenker meldet, dass die Transportwege im Moment geschlossen sind. Aufgrund der derzeitigen Situation in Brüssel wurde für Belgien die höchste Terrorwarnstufe ausgerufen.

Kein Durchkommen in Belgien: Luft- und Seefracht unter „Lock Down“

Das ganze Gebiet des Brüsseler Flughafens ist derzeit komplett geschlossen, inklusive des Frachtflughafens Brucargo, berichtet Schenker in einer Sondermeldung. Davon betroffen sind auch alle weiteren Flüge von und nach Belgien. Diese werden aktuell umgeleitet. Das betrifft auch die Warenlieferung- und abholung von und zum Flughafen. Selbiges gilt für den Seeverkehr. Das landesweiten „Lock Down“ lässt keinen Warenaustausch zu. Von offizieller Seite aus bleibt diese Situation mindestens bis Mittwoch, 23. März 2016 bis um 6.00 Uhr bestehen, erklärt DB Schenker. Weitere Informationen werden erwartet.

Hintergrund: Anschläge in Brüssel lassen Belgien den Atem anhalten

Was genau geschehen ist, wird derzeit noch von den Behörden untersucht. Medienberichten zufolge handelt es sich wohl um mehrere Explosionen an Flughafen und Metrostation. Diese forderten zahlreiche Leben. Wie groß das Ausmaß ist, wird wohl erst in einigen Tagen bekannt werden. Derzeit befindet sich Brüssel in einer Art Stillstand. Die letzten Anschläge in Europa sind dabei noch kein halbes Jahr her. In Paris ereigneten sich Mitte November mehrere Bombenanschläge und Amokläufe parallel zum Länderspiel Frankreich Deutschland. Auch hier war Belgien an der Aufklärung der Verbrechen beteiligt. Nun muss das Land einen eigenen Terror-Angriff verkraften.

 

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