Kooperation mit barzahlen.de

Sparda-Bank Augsburg baut Bargeld-Versorgung aus

Die Sparda-Bank in Augsburg. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Die Sparda-Bank Augsburg arbeitet künftig mit barzahlen.de zusammen. Diese Partnerschaft bringt auch Neuerungen für die Kunden des Kreditinstituts.

So hat die Sparda-Bank Augsburg in Zusammenarbeit mit barzahlen.de ihre kostenlose Bargeld-Versorgung erweitert. Mitglieder der Genossenschaftsbank können damit im Einzelhandel kostenfrei Bargeld von ihrem Girokonto per Smartphone abheben. Zu den teilnehmenden Partnern gehören unter anderem mobilcom debitel, REWE, PENNY und real.

So funktioniert „SpardaBargeld“

Um „SpardaBargeld“ zu nutzen, muss der Bankkunde die SpardaBanking-App auf seinem Smartphone installiert haben. In diese wählt sich der Kunde ein, wählt die Funktion „Auszahlung“ und legt den auszuzahlenden Betrag fest. Anschließend wird ein Barcode generiert, auf dem Smartphone-Display angezeigt und an der Kasse gescannt. Danach wird der gewünschte Betrag ausgezahlt und als Abhebung registriert. Die Daten der Kunden sind während des Vorgangs geschützt und verbleiben zu jeder Zeit bei der Bank, so das Kreditinstitut. Zusätzlich ist barzahlen.de bereits seit 2013 als „Geprüftes Zahlungssystem“ vom TÜV Saarland zertifiziert.

Noppinger: Kostenlose Bargeld-Versorgung ist ein elementares Thema

Die Bank reagiert mit der neuen Funktion auf die Nachfragen der Kunden. „Für Bankkunden ist die kostenlose Bargeld-Versorgung heutzutage ein elementares Thema. Daher freuen wir uns, unseren Mitgliedern mit dem neuen Service ‚SpardaBargeld‘ eine einfache und flexible Lösung in ihrem direkten Umfeld bieten zu können“, erklärt Peter Noppinger, Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank Augsburg.

Die neue Funktion „SpardaBargeld" der Sparda-Bank Augsburg. Foto: barzahlen de

Digitalisierung trotz Beratung vor Ort

Trotz der voranschreitenden Digitalisierung will die Sparda-Bank auch zukünftig auf die persönliche Beratung in Filialen setzen. „Wir haben nicht vor, Filialen zu schließen. Das heiß nicht, dass eine Filiale noch genauso aussehen muss wie heute. Die Branche fordert andere Modelle“, erklärte Noppinger kürzlich. Deshalb arbeitet auch die Sparda-Bank an einem verbesserten digitalen Auftritt. Mit einem neuen Internetauftritt und einer eigenen Facebook-Seite sollen auch weitere Zielgruppen angesprochen werden. Denn Kunden legen vermehrt einen großen Wert auf schnelle und einfach zugängliche Informationen.

Lachenmayr: Digital muss nicht immer die einzig ideale Lösung sein

„Obwohl Digital nicht mehr aus unserem Alltag wegzudenken ist, muss Digital nicht immer die einzig ideale Lösung sein. Dennoch arbeiten wir an einer Omnikanal-Strategie, mit der wir den Genossenschafts-Gedanken auch vollständig in die digitale Welt übertragen werden. Damit sind wir für die Zukunft gut gerüstet“, erläuterte Peter Lachenmayr, IT-Vorstand der Sparda-Bank, bereits im letzten Jahr.

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