PATRIZIA Immobilien AG

PATRIZIA gründet neue Tochtergesellschaft

Rikke Lykke ist die neue Geschäftsführerin der neugegründeten PATRIZIA Nordics, Foto: PATRIZIA

Um die eigene Präsenz in den nordischen Märkten noch weiter auszubauen hat die PATRIZIA Immobilien AG eine neue Tochterfirma in Kopenhagen gegründet. Rikke Lykke ist die neue Geschäftsführerin der neugegründeten PATRIZIA Nordics. Von hier aus will das Unternehmen noch aktiver auf den nordischen Märkten werden.

Die international tätige PATRIZIA Immobilien AG hat eine neue Tochtergesellschaft im Ausland gegründet. Mit der PATRIZIA Nordics A/S will das Unternehmen die eigene Präsenz auf den nordischen Märkten weiter ausbauen und setzt so ihre Internationalisierung fort. "PATRIZIA betreut derzeit ein Immobilienvermögen von rund 7 Milliarden Euro, etwa ein Drittel davon im Ausland", sagt Wolfgang Egger, Vorstandsvorsitzender der PATRIZIA Immobilien AG. "Mit unserer neuen Tochtergesellschaft in Kopenhagen legen wir einen weiteren Grundstein, um unser Engagement im Ausland auszubauen. Kopenhagen ist nach Stockholm der zweite PATRIZIA Standort in den so genannten Nordics.“

Eine Expertin für PATRIZIA Nordics

Die PATRIZIA Nordics A/S wird von Geschäftsführerin Rikke Lykke (40) geleitet. Sie bekleidet bereits seit mehr als zehn Jahren führende Positionen in den nordischen Immobilienmärkten (Dänemark, Norwegen, Schweden und Finnland). Lykke war beispielsweise als Geschäftsführerin eines Asset Management Unternehmens und als Director of Investments M&A bei einem Immobilienunternehmen in Kopenhagen tätig. Bevor die neue PATRIZIA Nordics Geschäftsführerin jedoch zu diesen Positionen kam, absolvierte sie ein Wirtschaftsstudium. Danach war sie als Beraterin für McKinsey & Company in New York und Kopenhagen tätig. „Wir freuen uns, mit Rikke Lykke eine so erfahrene Immobilienexpertin für die PATRIZIA gewonnen zu haben, die künftig unsere gesamten Aktivitäten in den Nordics verantworten wird“, betont Wolfgang Egger.

Der nordische Markt bietet Chancen

Im nordischen Markt sieht die PATRIZIA ein enormes Potenzial, dass es auszuschöpfen gilt. Nicht umsonst hat PATRIZIA über ihre Fonds bisher annähernd 300 Millionen Euro in den nordischen Märkten investiert. "Um die Chancen dort bestmöglich nutzen zu können, muss man mit eigenen Mitarbeitern vor Ort sein. So ist man nah an der Immobilie und nah am Markt", so Wolfgang Egger. „Wir bauen dort derzeit ein Team auf und wollen perspektivisch innerhalb des nächsten Jahres auf etwa zehn Mitarbeiter vor Ort angewachsen sein.“

PATRIZIA steht erst am Anfang

Die nordischen Märkte sind aber nicht nur für Immobilieninvestments attraktiv, sondern auch für die Gewinnung neuer institutioneller Investoren. Die PATRIZIA hat dort Eigenkapital eingeworben, welches in Deutschland in einer Größenordnung von rund 500 Millionen Euro in Wohn- und Gewerbeimmobilien investiert wurde. Egger: "Das Potenzial der Nordics beruht auf ihrer Wirtschaftskraft und ihrem stabilen Rechtssystem. Wir sind sicher, dass wir hier erst am Anfang unseres Weges stehen und in diesem Markt noch erheblich wachsen können."

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