Eva Weber zu Gast bei echion

Netzwerktreffen in Augsburg: Wo endet die Digitalisierung?

Beim Netzwerktreffen der Augsburger Wirtschaftsförderung. Foto: Isabell Walter/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Es war das erste Netzwerktreffen der Wirtschaftsförderung Augsburg nach der Sommerpause: In den Räumlichkeiten der echion Corporate Communications AG ergaben sich spannende Gespräche zum Thema Digitalisierung. Im Fokus stand, wie Unternehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit sichern können.

„Ich finde es toll, dass sich die Netzwerktreffen so gut etabliert haben. Es ist immer wieder spannend, zusammenzukommen und sich zu verschiedensten Themen auszutauschen. Ein sehr aktuelles Thema ist dabei die Digitalisierung. Gerade da unser Standort sehr technisch geprägt ist, ist dieser Bereich von großer Bedeutung. Jedes Unternehmen begegnet den Herausforderungen des digitalen Wandels anders“, begrüßte Augsburgs Zweite Bürgermeisterin Eva Weber die Gäste.

Podiumsdiskussion mit Augsburger Unternehmern

„Die Digitalisierung ist ein sehr schwieriges Thema, das bei Weitem nicht immer nur positiv gesehen wird. Es sind große Herausforderungen damit verbunden. Wir wollen die heutigen Gespräche nutzen, um etwas Licht in das Thema zu bringen“, so Michael Kimmich, Vorstand der echion AG. Thomas Eisenbarth, makandra, Fabian Ziegler, TEAM23, Alexander Geißenberger, xpose360, und Christoph von Külmer, SportBrain Entertainment, nahmen die Herausforderung an und diskutierten gemeinsam mit Michael Kimmich über die Chancen und Risiken der Digitalsierung.

Netzwerktreffen mit Eva Weber bei echion

xpose360 setzt auf Zusammenarbeit mit Hochschulen und Universitäten

Speziell setzten sich die Referenten mit der Frage auseinander, wie die Digitalisierung bei der Kommunikation vom Unternehmen zum Kunden sowie zurück zum Unternehmen helfen kann. „Wichtig ist hierbei vor allem die Zusammenarbeit mit Universitäten und Hochschulen, außerdem halten wir Konferenzen zum Thema ab und bilden uns auch intern weiter. Es ist von großer Bedeutung, alle Strategien immer wieder zu hinterfragen und zu verbessern“, erklärte Alexander Geißenberger, Gründer der xpose360 GmbH.

Schnelligkeit als große Herausforderung

„Die größte Herausforderung ist definitiv die Geschwindigkeit, mit der sich unsere Branche verändert. Entscheidungen müssen sehr schnell getroffen werden, damit man nicht hinter der Konkurrenz zurückfällt. Eine Schwierigkeit ist dabei der Datenschutz. Gerade im Zuge der Digitalisierung wird es immer schwieriger, allen Anforderungen hinsichtlich der Datensicherheit gerecht zu werden – gerade wenn es schnell gehen muss“, ergänzte Fabian Ziegler, Geschäftsführer der TEAM23 GmbH.

„Es wird einen Punkt geben, an dem die Digitalisierung nicht mehr weitergeht“

Dem stimmte auch Christoph von Külmer, Geschäftsführer der SportBrain Entertainment GmbH, zu und wagte einen Blick in die Zukunft: „Es wird einen Punkt geben, an dem die Digitalisierung nicht mehr weitergeht. Dann gibt es einen Turning Point und es wird sich etwas ganz Neues entwickeln. Während sich jetzt alles in Richtung Vernetzung und Automatisierung verändert, will man dann wieder mehr Mensch sein.“ Thomas Eisenbarth, Geschäftsführer der makandra GmbH, ergänzte abschließend: „Man muss alle Entwicklungen mit Maß sehen, erkennen in welche Richtung es geht und das verfolgen.“

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